Clown-Workshop des Kirchberger Ferienprogramms

Beim Clown-Workshop des Kirchberger Ferienprogramms zeigte Gudrun Diebold, dass in jedem Kind ein Clown steckt.

|
Viel Spaß hatten die Kinder des Kirchberger Ferienprogramms beim Clown-Workshop.  Foto: 

„Es gibt keine unangenehme Situation, denn Clownerie ist eine Lebenskunst“, sagte Gudrun Diebold beim Clown-Workshop im Rahmen des Kirchberger Ferienspaßes. An zwei Tagen vermittelte sie acht Kindern im Dorfgemeinschaftshaus genau dieses Lebensgefühl. In diesem Workshop durften die Teilnehmer einfach mal Kind sein, improvisieren und spielen.

Gudrun Diebold nahm selbst vor fünf Jahren an einem Lehrgang für Clownerie beim Evangelischen Frauenwerk in Nürnberg teil, nun gibt sie ihr Wissen an den Nachwuchs weiter. Clown sein bedeutet nicht, sich zum Affen zu machen, sagte Diebold. Vielmehr gehe es darum, jedes Gefühl ausdrücken zu können. Gerne auch mit Hilfsmitteln oder als Pantomime. Wichtig hierbei sei die Improvisation.

Ständig passiert Neues

Zu Beginn des ersten Tages suchten sich die Kinder Künstlernamen aus. „Alles, was nicht im Geburtenregister steht, ist erlaubt“, sagte Diebold. Von „Blümchen“ bis „Kleiner Stinkefuß“ reichten die kreativen Bezeichnungen. Zehn Aufgaben warteten dann auf die kleinen Clowns. Dabei mussten die Teilnehmer oft in Zweier-Gruppen interagieren. Manchmal nur mit einem Wort wie „Hoppla“ oder mit einem Stuhl. „Da kamen dann amüsante Sachen raus, und es passierte stets was Neues.“ Nach und nach gestaltete Diebold die Improvisationsaufgaben immer komplexer und zeigte Möglichkeiten auf, eigene Sketche zu kreieren und Ideen umzusetzen oder Musik als inspirierendes und unterstützendes Element einzusetzen.

Am zweiten Tag kamen die Kinder verkleidet zum Workshop. Jedoch nicht als Clowns, sondern mit wahlweise viel zu großen oder kleinen Kleidungsstücken. Lediglich die rote Nase durfte nicht fehlen. „Mit der Zeit wurden die Kinder in den Improvisationen immer mutiger“, sagte Diebold. Der Spaß war ihnen anzusehen. „Ich kann hier auch mal ein anderer Mensch sein, und das gefällt mir“ sagte Johanna (8). Besonders für ganz kleinen Teilnehmer gab es an beiden Tagen viel zu lachen. „Kinder können einfach immer lachen, und das ist das Schöne dabei“, blickte Diebold auf den Workshop zurück, nachdem die jungen Clowns eine kleine Vorführung für ihre Eltern gegeben hatten.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Jamaika-Krach – Stimmen aus der Region: „Alle noch auf Endorphin“

Die Abgeordneten der Region zeigen sich angesichts des Scheiterns überrascht. Wie es weitergeht, ist für viele unklar. weiter lesen