Busfahren in Laichingen ab 70 Jahren kostenlos

Von Dienstag an können sich Laichinger Bürger ab 70 einen Seniorenpass auf dem Rathaus abholen. Damit ist die kostenlose Nutzung des Stadtbusses möglich. Die Stadt legte auch einen eigenen Fahrplan auf.

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Laichingens Bürgermeister Klaus Kaufmann (li) übergibt den ersten Seniorenpass an Martin Schwenkmezger. Foto: Peter Schumann

Die Stadt Laichingen tut einiges, um den öffentlichen Nahverkehr im Stadtgebiet zu fördern. Jetzt führt sie nach einer Abstimmung im Gemeinderat im Rahmen der Haushaltsberatungen einen Seniorenpass ein, mit dem Laichinger Bürger ab 70 kostenlos Bus fahren können im Stadtgebiet. Vorerst aber nur in Nord-Süd-Richtung, wie Bürgermeister Klaus Kaufmann bei der Übergabe des ersten Passes betonte. Den ersten Seniorenpass erhielt der stellvertretende Bürgermeister Martin Schwenkmezger, der sich deshalb bei der Abstimmung der Stimme enthalten hatte. "Ich wollte daraus keinen persönlichen Vorteil ziehen", sagte er am Donnerstag.

Beantragt hatte die Seniorenpass die Igel-Fraktion, die damit nach Angabe von Gisela Steinestel zum einem dem ökologischen Gedanken Rechnung tragen wollte. Zum anderen gehe es aber auch darum, den Senioren Mobilität auch ohne Auto zu verschaffen. Von Dienstag an können Einwohner im entsprechenden Alter den Pass beim Bürgerbüro der Stadt abholen. Er ist nicht übertragbar.

Eine zweite Verbesserung: Bislang mussten Fahrgäste, die für ihr Stadtticket nur einen Euro zahlen, ihre Fahrscheine sammeln und im Rathaus abgeben, um den üblichen Zuschuss von 70 Cent pro Fahrschein zu bekommen. Diese umständliche Variante entfällt künftig, wie die Sachbearbeiterin Susanne Dörenbecher erläuterte. Künftig zahlt der Fahrgast einen Euro und der Busfahrer rechnet alle Fahrten mit der Stadt ab. In den drei Monaten November bis Januar nutzten nur rund 300 Fahrgäste dieses Angebot. Jetzt hofft man, durch den Wegfall der lästigen Abrechnungen mehr Fahrgäste anzulocken.

Eine dritte Neuerung: Alle Verbindungen von und nach Laichingen können jetzt in einem eigenen Fahrplan nachgesehen werden. Diesen gibt die Stadt zusammen mit dem Donau-Iller-Nahverkehrsverbund (DING) heraus.

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