Bürgermeister Kopp feiert Dienstjubiläum

Er wollte schon immer Bürgermeister werden: 2001 hat Franko Kopp es in Nellingen geschafft. Seit 40 Jahren ist er nun im Verwaltungsdienst.

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Vor kurzem hat Nellingens Bürgermeister Franko Kopp mit Räten, Freunden, Kollegen und Politprominenz sein 40-jähriges Dienstjubiläum gefeiert. Heiner Scheffold, stellvertretender Landrat, und Nellingens stellvertretender Bürgermeister Willi Singerer hielten die Laudatio - und sparten nicht mit Lob. Von allen wurde das gute Miteinander und der Teamgeist von Franko Kopp gelobt.

Franko Kopp berichtete, wie er von 1973 an in Obersontheim zu Beginn seiner Laufbahn im öffentlichen Dienst mit dem "Adlersuchsystem" auf einer alten Schreibmaschine tippte und mit einer Verfielfältigungsmaschine mit Kurbel das Mitteilungsblatt produzierte. Das weitere Fachhochschulstudium nach einer Zwischenstation bei der Stadtkämmerei in der Landeshauptstadt zeigte ihm, dass er wieder in einer kleineren Gemeinde tätig sein wolle. Dies gelang ihm im Badischen und anschließend nahezu 20 Jahre lang als Hauptamtsleiter in Böhmenkirch. Sein großes Ziel, Bürgermeister zu werden, verlor er nie aus den Augen - im August 2001 wurde es in Nellingen Realität. Seine Wiederwahl 2009 mit 97 Prozent der Stimmen bestätigte seine Arbeit, "die ich jeden Tag sehr gerne mache", erklärte er.

Heiner Scheffold hob in seiner Rede hervor, dass in Kopps Amtszeit bislang 15 Millionen Euro in Nellingen investiert wurden. Seit 2009 hat die Gemeinde keine Schulden mehr, was Scheffold auf die gute Zusammenarbeit von Rathaus, Gemeinde und dem Landratsamt zurückführt. "Nellingen hat Zuwachs und wurde zu einer attraktiven Gemeinde im ländlichen Raum. Das macht Appetit auf mehr", sagte der stellvertretende Landrat und fügte - "dann können Sie die 50 Dienstjahre ja voll machen".

Willi Singerer verriet, dass Kopp eigentlich Pfarrer werden sollte. Man müsse froh sein, dass Franko Kopp im öffentlichen Dienst anfing und nach Nellingen gekommen sei, wo er eine tolle Karriere hingelegt habe. "Sie sind ein guter Chef im Rathaus mit ihrer Offenheit und ihrer Ausgeglichenheit, die ich stets an Ihnen schätze", sagte Singerer. Kopp habe an vorderster Front aktiv mitgestaltet und große Herausforderungen wie zum Beispiel die Dorfsanierung und den Bau der Sporthalle bewältigt. Das gehe nur, wenn man mit Herzblut bei der Sache ist.

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