Bürgermeister spielt Bariton-Horn

Ausweichend antwortet Alexander Bourke, wenn man ihn nach seinem Können am Bariton-Horn fragt. „Na ja. Die erste Stimme ist es nicht, die dritte auch nicht“, sagt der Westerstetter Bürgermeister.

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Ausweichend antwortet Alexander Bourke, wenn man ihn nach seinem Können am Bariton-Horn fragt. „Na ja. Die erste Stimme ist es nicht, die dritte auch nicht“, sagt der Wester­stetter Bürgermeister. Aha. Hört sich nach „mittelmäßig“ an. 15 Jahre lang habe er im Musikverein seines Heimatorts am Bodensee Bariton gespielt. Und wenn er Zeit habe, gehe er auch gerne zu den Proben des Westerstetter Musikvereins. Allzu häufig sei das aber nicht der Fall. Bei der Uraufführung der „Lonischen“ im Juni, der eigens für die Lonetal-Gemeinden komponierte Polka, habe er aber mitgespielt, erzählt Bourke duchaus stolz.

Am Freitag kann man den Bariton-spielenden Bürgermeister wieder auf der Bühne erleben: bei den Westerstetter Sommerklängen – in einer fünfköpfigen Bläser-Combo aus Mitgliedern des Musikvereins. Die „Sommerklänge“ finden bereits zum zweiten Mal statt. Im Innenhof des Kindergartens treten von 19.30 Uhr an Musiker aus Westerstetten auf. „Wir haben das vor zwei Jahren schon mal gemacht, und das kam gut an“, sagt Bourke. Zuvor seien einige der örtlichen Künstler an die Gemeinde herangetreten. „Wir haben tatsächlich viele Musiker, zum Teil auch professionelle.“ Sie alle sollten eine Möglichkeit bekommen, sich in ihrem Heimatort zu präsentieren.

So unterschiedlich die Musiker und ihre Instrumente, so unterschiedlich ist das Programm am Freitag: Da wird Hackbrett gespielt, die Landfrauen treten mit ihrer Mundharmonika-Gruppe auf, es gibt Rock, Folk, Klassik. An die drei Stunden werde das Programm wohl dauern, schätzt der Bürgermeister. Verhungern und verdursten muss auch keiner, weil der Elternbeirat die Gäste bewirtet. Er selbst komme „eher am Ende“ des Programms auf die Bühne. Welche Stücke die eigens gegründete Westerstetter Bürgermeister-BläserCombo spielen wird, das verrät Bourke allerdings nicht.

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