Borkenkäfer im Privatwald bekämpfen

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In Fichtenbeständen im Alb-Donau-Kreis hat der Borkenkäferbefall zugenommen. Der Fachdienst Forst, Naturschutz im Landratsamt Alb-Donau-Kreis hat deshalb auch Privatwaldbesitzer angeschrieben und für die Gemeinden Merklingen, Nellingen und Westerheim, wo es viele Waldbesitzer gibt, öffentliche Bekanntmachungen herausgegeben. Die Behörde bittet darum, befallene Bäume unverzüglich zu schlagen und vollständig aufzuarbeiten. Die befallenen Stämme müssen rasch abgefahren, entrindet oder mit einer so genannten Vorausflugspritzung behandelt werden. Restholz, Rinden- und Astmaterial, das mit flugfähigen Borkenkäfern besetzt ist, muss beseitigt werden, entweder durch Aufarbeitung zu Hackschnitzeln oder durch Verbrennen.

Die flugfähigen Käfer seien an ihren hellen oder dunkelbraunen Flügeldecken zu erkennen, teilt Jan Duvenhorst vom Fachdienst Forst mit. Für Maßnahmen an bereits betroffenen Beständen setzt die Behörde eine Frist bis zum 29. August. Die Fichtenbestände müssten regelmäßig auf Käferbefall, während der Flugzeit mindestens alle 14 Tage, kontrolliert werden.

 Waldbesitzern, die selbst nicht in der Lage sind, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, stehe der Fachdienst Forst, Naturschutz mit den zuständigen Revierleitern kostenlos zur Beratung zur Verfügung, teilt das Landratsamt mit. Auch Arbeitskräfte könnten vermittelt werden.

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