Block B am Netz: Kritik von Kernkraftgegnern

Kurz vor Ende der Revision im Atomkraftwerk Gundremmingen ist dort am Samstag ein Fehler passiert. Laut Betreibergesellschaft wurde im Block B ein Strang der mehrfach vorhandenen Notstromversorgung irrtümlicherweise abgeschaltet.

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Für Mitarbeiter, Kraftwerk und Umgebung habe keine Gefahr bestanden. Trotz des Fehlers ist der Reaktor am Sonntagmorgen wieder in Betrieb genommen und abends mit dem Stromnetz verbunden worden. Derzeit werde die Stromproduktion der Anlage schrittweise auf volle Leistung angehoben. Während der Jahresrevision, die am 21. März begonnen hatte, sind auch Brennelemente ausgetauscht worden. Wie Pressesprecher Tobias Schmidt gestern bestätigte, sind dabei 24 gebrauchte Exemplare der plutoniumhaltigen MOX-Elemente wieder in den Reaktor eingebaut worden. Das kritisiert der Verein "Forum - Gemeinsam gegen das Zwischenlager" als "unverantwortlich". Nach wie vor sei die Ursache "der gehäuften Undichtheiten dieser besonders kritischen Teile" nicht geklärt. Ebenso sei die Kraftwerksleitung noch eine Erklärung schuldig, "wie es zu dem folgenreichen Bedienfehler kam, der zur Schnellabschaltung von Block C zwang." Wie berichtet, hatte sich Block C am 25. März notabgeschaltet, weil die Druckluftzufuhr unterbrochen worden war. Laut Kraftwerk hing der Fehler mit der Revision in Block B zusammen.

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