Blaustein möchte Biosphärengebiet Schwäbische Alb beitreten

Das Interesse ist groß, aber bis zu Beitrittsverhandlungen wird es noch dauern: Die Stadt Blaustein möchte Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb werden.

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Die Landschaft im kleinen Lautertal.  Foto: 

Das kleine Lautertal ist ein Argument, das Blaustein anführen möchte:  In der jüngsten Sitzung beschloss der Gemeinderat einstimmig, Interesse am Beitritt zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb bekunden zu wollen. Bürgermeister Thomas Kayser sagte: „Ich denke, viele Komponenten sprechen dafür – zum Beispiel haben wir zwei Naturschutzgebiete, aber wir haben auch die zum Biosphärengebiet passende Landwirtschaft.“ Einschränkungen für Landwirte gebe es keine, sagte Jürgen Stübler, bei der Stadt für Tourismus zuständig: „Ein Beitritt könnte auch ein Anschub für unser Gebiet geben.“

Bis zur Entscheidung über einen Beitritt werden allerdings noch Jahre ins Land gehen, erklärte Simon Kistner, Sprecher des Regierungspräsidiums Tübingen: Von 2018 bis 2020 evaluiere die Unesco zunächst den Ist-Zustand. Erst wenn feststeht, dass die Schwäbische Alb Biosphärengebiet bleiben darf, könne man über den Beitritt weiterer Kommunen beraten. Um die 20 haben bereits Interesse bekundet. Blaustein findet Kistner dabei „bestimmt interessant“.

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