Blaustein feiert mit Adel Tawil und 12.500 Zuschauern

Das Open-Air-Geschenk zur Stadterhebung von Blaustein wurde zum rundum gelungenen Fest: 12 500 Fans wollten Adel Tawil live erleben.

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„Ein sympathischer Star, 12.500 Besucher, eine großartige Stimmung. All unsere Erwartungen sind sogar noch übertroffen worden.“ Jürgen Stübler kam nach dem Brillant-Feuerwerk vor dem Bad Blau geradezu ins Schwärmen. Der Geschäftsführer des Erlebnisbads, der die Großveranstaltung mit der Unterstützung seines Teams, des Regionalsenders Radio 7, den Veranstaltungsprofis von SHS, und mit der Hilfe von Feuerwehr, Rotem Kreuz und THW auf die Beine gestellt hatte, war mehr als erleichtert. Alle Pläne waren reibungslos aufgegangen, und Adel Tawil zog keine Blaupausen-Show ab, sondern ging auf die Stadterhebung ein.

Die Live-Sause im Open-Air-Format startete mit der Bryan Adams Cover Band. Als diese „I Need Somebody“ sang, standen schon jede Menge Leute auf dem Platz zwischen Bad Blau, Lix und Theaterei-Zelt. Und die gaben „Elles“ zu den Adams-Hits. „So isch’s halt. Gute Musik ist gute Musik“, philosophierte der Sänger, während die kleinen Blausteiner hüpften – wohlgemerkt in einer Hüpfburg.

Die Jungs von „Iggy & The German Kids“, die mit radiotauglichem Pop zumindest eine Visitenkarte abgeben konnten, wussten auch, wem sie zu gratulieren hatten. „Stadtklar – alles klar, Blaustein“, schrie der aus der Stadt New York stammende Sänger Ignacio „Iggy“ Uriarte. Er begeisterte vor allem das junge Publikum. Passend zur Ansage von Adel Tawil, dem Star des Abends. Er wünschte der „jungen Stadt“ Blaustein, „dass sie eine wunderbare Zukunft vor sich hat“. Zuvor hatte er sich von Bürgermeister Thomas Kayser erklären lassen, wie Blaustein zur Stadt wird. „Ich wusste nicht, dass man heute noch Stadt werden kann.“ Adel Tawil konnte auch musikalisch begeistern – mit all seinen eigenen Songs und Hits und mit dem Besten von „Ich + Ich“. Seine Fans brachten die „Welt zum Leuchten“, natürlich auch das Lixgebiet, mit Handys und Feuerzeugen. Die außergewöhnlichen Möglichkeiten des Bad Blau als Backstage konnte er im Gegensatz zu vielen seiner Musikerkollegen und der Crew zumindest vor dem Konzert noch nicht nutzen: Der Star hatte seine Badehose vergessen.

Eines zeigte sich: Blaustein ist „Stadtklar“, und Zukunft hätte auch das Lix-Gelände für Open Airs in dieser Größenordnung. Die 12.500 gezählten Besucher passten locker drauf, inklusive Kinderwägen und Gehhilfen, denn das Altersspektrum reichte von 1 bis 80 Jahren. Wie imposant dieses Freiluftkonzert mitten in der Stadt war, zeigte ein Blick von der Drehleiter der Blausteiner Feuerwehr: Von wegen da läuft nix an der Lix – die Stadt Blaustein bot das volle Programm.

 

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