Blaustein bekommt Nachhaltigkeits-Logo

Unesco-Weltprogramm zertifiziert „Bildung für nachhaltige Entwicklung“: Blaustein ist eine von sechs Städten, die dieses Jahr ausgezeichnet wurden.

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Bürgermeister Thomas Kayser und Roswitha McLeod (Mitte) mit Kornelia Haugg (BMBF), Gerhard de Haan (Plattform BNE) und Verena Metze-Mangold (Unesco-Kommission).  Foto: 

Heidelberg, Hamburg, Blaustein – drei von sechs Städten, die in diesem Jahr die Auszeichnung im Unesco-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erhalten haben. Insgesamt sind jetzt 15 Kommunen im Programm – Dornstadt wurde vergangenes Jahr ausgezeichnet – darüber hinaus erhalten auch Lernorte und Netzwerke die Zertifizierung.

Bürgermeister Thomas Kayser, der im Gemeinderat jüngst die „erfreuliche“ Botschaft überbrachte, war mit der Blausteiner Entwicklungspolitik-Koordinatorin Roswitha McLeod in Berlin, um die Auszeichnung auf dem Agenda­kongress entgegenzunehmen. Dessen Motto lautete „in Aktion“ – entsprechend hatte McLeod in der Bewerbung  Aktionen und Angebote in Blaustein aufgelistet, die Nachhaltigkeit vermitteln sollen: zum Beispiel im Rahmen der Nachhaltigkeitstage und der Impulsgruppe „regional – fair – nachhaltig“. Bei der Preisverleihung habe Blaustein sich unter anderem mit einem Foto der Schüler- und Kindergartenläufe 2016 gezeigt, auf denen die Teilnehmer T-Shirts aus fair gehandelter Baumwolle trugen, erzählt McLeod.

Die Auszeichnung als BNE-Kommune bringt Blaustein kein Geld, sondern ein Logo: Die Stadt darf es nun verwenden, um auf Veranstaltungen und Angebote zum Thema Nachhaltigkeit hinzuweisen. „Wir können uns damit ein bisschen schmücken – aber es ist auch mit neuen Aufgaben verbunden“, sagt die Koordinatorin. Blaustein solle „alle Bürger in der Stadtgesellschaft“ auf das Thema Nachhaltigkeit ansprechen – neben Schülern und Kita-Kindern zum Beispiel auch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Unternehmen. Außerdem soll die städtische Internetseite überarbeitet werden, das Thema Nachhaltigkeit prominenter und besser präsentiert werden. McLeod, die seit Mai eine halbe Stelle bei der Stadt Blaustein hat und zudem freiberuflich Kommunen zum Thema Nachhaltigkeit berät, hat sich unter anderem vorgenommen, sich  mit dem Verbund der Selbstständigen Blaustein (VSB) zu vernetzen.

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