Blaubeuren fällt zurück ins Mittelalter

"Kumpaney, Kramer Zunft und Kurtzweyl" halten Einzug in die Klostermauern zu Blaubeuren. Mit mittelalterlichem Zungenschlag kündigt die Stadtverwaltung den mittelalterlichen Markt am Samstag und Sonntag, 11. und 12. Juni, an.

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Zwei Welten prallen an den beiden Tagen aufeinander: "Zum einen das Bürgertum mit seinem Anstand und der Sitte. Zum anderen das Lumpenpack, üble Burschen und zotige Weiber". Zu Letzterem dürfte Kasper gehören, ein Gaukler und Jongleur, der mit Akrobatik und seinem losen Mundwerk unterhält. Das Bürgertum wiederum wird etwa vertreten von den "Doktores", die eingehüllt in Weihrauchschwaden durch die Gassen ziehen und vor dem Ausbruch der Pest wie einst im Mittelalter warnen. Und außer dem Marktvogt, der über Vergehen richtet, reihen sich in der Stadt Handwerker und Händler aneinander, die ihr Können vorführen und ihre dabei hergestellten Güter wie geflochtene Körbe, Leder- und Eisenwaren verkaufen.

Der Auftakt am Samstag, 11. Juni, erfolgt mit einem Langfanfarensignal um 11 Uhr und einem Einzug der Spielleute, Handwerker und Lagerleute, danach beginnen Veranstaltungen bis in den Abend. Der Festtag endet um 21 Uhr. Am Sonntag beginnt der Tag erneut um 11 Uhr, Ende gegen 19 Uhr. Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 3 Euro, Kinder unter Schwertmaß (1,38 Meter) haben freien Eintritt.

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