Bilderbuchwetter beim Laichinger Stadtfest,

Mit großer Speisevielfalt lockte das Laichinger Stadtfest wieder zum großen Hock in die Stadtmitte. Tausende nutzten die Gelegenheit zum gemütlichen Plausch im Freien mit musikalischer Liveuntermalung.

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  • Erwachsene, aber auch viele Kinder amüsierten sich prächtig beim Stadtfest in Laichingen, das vom schönen Wetter begünstigt wurde. 1/2
    Erwachsene, aber auch viele Kinder amüsierten sich prächtig beim Stadtfest in Laichingen, das vom schönen Wetter begünstigt wurde. Foto: 
  • Die lauen Temperaturen locken am Samstag ins Freie. 2/2
    Die lauen Temperaturen locken am Samstag ins Freie. Foto: 
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Samstag, 18 Uhr: Drei ohrenbetäubende Knaller, die Böllerschüsse der Schützen, der Bürgermeister erklimmt die Haupttribüne auf dem Stadtfestplatz und mit drei akkurat gezielten Schlägen sticht er das erste Fass an. "Wow, das war ein Rekordschlag", kommentiert Anton Wenzel vom Stadtfestausschuss die Schlagkraft des Stadtoberhauptes und von da an fließt das Bier, nicht nur aus jenem Fass auf der Tribüne. Schon zwei Stunden später bilden sich ewig lange Schlangen an den Verkaufsständen, eine Geduldsprobe für jeden, der darin oder davor steht. Bestellung aufnehmen, Bon ausgeben, Wurst ins Weckle, dem Kunden in die Hand gedrückt: Wie am Fließband arbeiten die Vereinsmitglieder hinter den Theken. Immer mehr Leute bevölkern die Bierbänke, nur im hinteren Festareal, auf dem Duceyer Platz, sind noch Plätze frei. Es ist ein Samstagabend, wie ihn sich die Vereine für das Stadtfest wünschen: Laue Temperaturen, dem später aufkommenden kühlen Nachtwind ist mit einer leichten Jacke gut zu begegnen. Die Aachtalermusikanten rund um Peter Bayer, dem einstigen Dirigenten der Laichinger Stadtkapelle, spielen Böhmisch-Mährisches und zu später Stunde beliebte Partymusik.

Die Besucher nehmen die Musik hauptsächlich als Hintergrundgeplätscher für ihre Gesprächen wahr. Der Beifall für die 16 Musiker und Peter Bayer fällt daher eher spärlich aus, doch die stört das nicht, sie machen, was sie am liebsten tun: Musizieren. Inzwischen hat Pop&More sein Discozelt geöffnet. Dort wogen Junge und jung Gebliebene zum hämmernden Beat, mit dem DJ Adrian Schaufler das Zelt beschallt. Die Hoffnung, die Bürgermeister Kaufmann zu Festbeginn ausgedrückt hat, dass die Rettungsgruppen möglichst arbeitslos bleiben sollen, erfüllt sich. Lediglich ein Streit zwischen zwei etwa 40 Jahre alten alkoholisierten Gästen erfordert ein Eingreifen. Die meisten Gäste genießen den Abend mit angemessenem Konsum alkoholischer Getränke.

Wer früh nach Hause gegangen ist kann zum Festgottesdienst am Sonntagmorgen da sein. Die Klänge des Posaunenchors beim Gottesdienst sind die ersten, die am Sonntag wieder über die Ortsmitte hallen. Spätestens zur Mittagessenszeit füllen sich die Bänke dann wieder. Die Musikvereine Feldstetten, Suppingen und Laichingen reichen sich nacheinander die Dirigentenstäbe und unterhalten mit schmissiger Musik. Die Kinder haben heute die Wahl zwischen Bewegung mit Spaß und Spaß mit Bewegung: Ob bei der mobilen Turnwelt, dem Trampolin, der Hüpfburg oder dem Wangener Kaspertheater - nach 14 Jahren mit 100 jungen Besuchern absoluter Besucherrekord - überall sind die Kinder aktiv eingebunden und haben offensichtliche Freude. Indessen nutzen viele Eltern die Gunst der Stunde, wissen den Nachwuchs bei den Turnern und dem Gesangverein Frohsinn sowie in der Hüpfburg wohl betreut. Die Sonne spielt noch mit, Schattenplätze unter Bäumen und Schirmen sind begehrt. Dann, gegen vier Uhr nachmittags ein kurzer Platzregen: Einige Gäste lassen sich davon nicht abschrecken, sondern bleiben und rücken unter den Schirmen noch enger zusammen. Der Regen hat die Luft abgekühlt, der Kuchen der Landfrauen ist nahezu aufgegessen und der Abend naht: Zeit, sich wieder den Magen zu füllen.

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