Bewohner in Blaubeurer Flüchtlingsunterkunft wohlauf

Die Mutter und ihr Kleinkind, die am Samstag nach einer Rauchentwicklung in der Gemeinschaftsunterkunft in Blaubeuren behandelt werden mussten, sind wohlauf.

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Die Mutter und ihr Kleinkind, die am Samstag nach einer Rauchentwicklung in der Gemeinschaftsunterkunft des Alb-Donau-Kreises in Blaubeuren ins Krankenhaus gebracht wurden, sind wohlauf. Das hat das Landratsamt auf Anfrage mitgeteilt. Die beiden seien bereits am Samstag nach einer kurzen Untersuchung wieder entlassen worden. Wie berichtet, hatten verbrannte Speisen in einer Küche Rauch verursacht, der vom ersten ins zweite Obergeschoss zog, wo sich die junge Mutter aufhielt. Sie hatte einen Notruf abgesetzt, woraufhin mehr als 50 Feuerwehrleute anrückten. Das Heim in der Bergstraße, das eine Kapazität von 200 Plätzen hat, ist mit 156 Flüchtlingen belegt.

Die Brandschutzeinrichtungen werden laut Landratsamt regelmäßig überprüft. In Blaubeuren sei das am 3. August der Fall gewesen. Der Vorfall vom Samstag sei jedoch zum Anlass genommen worden, am Montag die Thermomelder in der Küche und die Rauchmelder in der Umgebung zu testen. Die Geräte seien in ordnungsgemäßem Zustand. Am Samstag waren keine Warnsignale zu hören gewesen, beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr war der Rauch schon verzogen. „Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften und Helfern für den Einsatz vor Ort“, heißt es in einer vom stellvertretenden Sozialdezernenten Werner Ege und Emanuel Sontheimer vom Fachdienst Flüchtlinge und Integration verfassten Mitteilung.

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