Beschäftigte an A-8-Raststätte wollen mehr Geld

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Mitarbeiter der Autobahn-Raststätte Leipheim an der A 8 fordern höhere Löhne. Einen offenen Brief mit der Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro in der Gastronomie übergaben Mitarbeiter gestern der Bundestagsabgeordneten Ekin Deligöz (Grüne). Die versprach, sich für die Forderungen einzusetzen. "Ich unterstütze ihr Anliegen voll und ganz", sagte sie. Außerdem kündigte Deligöz an, Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zu schreiben und sie auf das Anliegen aufmerksam zu machen.

"Berufseinsteiger bekommen bei uns gerade mal 7,50 Euro brutto in der Stunde und sind auf einen Zweitjob angewiesen", kritisieren 37 Raststätten-Angestellte in dem offenen Brief. Davon könnten sie nicht leben. "Ich mache die Arbeit gerne", sagt Regina Hansen, die seit zehn Jahren an der Raststätte im Service arbeitet. "Aber viele von uns müssen noch einen Zweitjob machen oder mit staatlicher Hilfe aufstocken." Tim Lubecki von der Gewerkschaft NGG (Nahrung-Genuss-Gaststätten) kritisierte, dass der Stundenlohn für neue Angestellte innerhalb weniger Jahre um ein Viertel gesenkt worden sei. Wegen der schlechten Bedingungen wechsele die Belegschaft oft. Zudem weigere sich Raststätten-Pächter SSP, "eine vereinbarte Lohnerhöhung auszuzahlen", und verweigere "einigen Beschäftigten die betriebsübliche Vergütung von Feiertagen".

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