Behörde: Keine Fehler bei Beschilderung

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Wie berichtet, hat die Behörde wegen der Erneuerung von zwei Brücken in Blaustein die B 28 gesperrt und in Richtung Ulm eine Umleitung durch Arnegg eingerichtet. Auf der Umleitungsstrecke gilt innerorts eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern. Bürger und Autofahrer, die im 30er-Bereich von der stationären Anlage des Alb-Donau-Kreises geblitzt wurden, beklagen eine unzureichende Beschilderung. Das Tempolimit werde in der Klingensteiner Straße automatisch dadurch aufgehoben, dass eine Abzweigung nach links weggeht, behaupten Bürger. Erst einige Tage nach Beginn der Umleitungsregelung hatte das Regierungspräsidium dort zusätzliche Tempo-30-Schilder aufgestellt. Die Beschilderung sei aber von Anfang an ordnungsgemäß gewesen, sagt Steffen Fink. Die Behörde beruft sich auf die Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung. Dort heißt es, dass das Zeichen hinter solchen Kreuzungen und Einmündungen wiederholt werden soll, an denen "mit dem Einbiegen ortsunkundiger Kraftfahrer zu rechnen ist". Bei dem Seitenast der Klingensteiner Straße sei dies nicht der Fall.

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18.04.2015 19:04 Uhr

"Die Behörde beruft sich auf die Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung. Dort heißt es, dass das Zeichen hinter solchen Kreuzungen und Einmündungen wiederholt werden soll, an denen "mit dem Einbiegen ortsunkundiger Kraftfahrer zu rechnen ist". Bei dem Seitenast der Klingensteiner Straße sei dies nicht der Fall."

- Sätze, die Worte wie "Behörde", "Verwaltung", "Vorschrift" und/oder "Ordnung" enthalten, verheißen meist nichts, was mit Menschlichkeit zu tun hat. Deutschland würde nicht pleite gehen, wenn das Regierungspräsidium Tübingen die Blitzer-Bilder aus Arnegg bis zum Zeitpunkt der "eindeutigen" Beschilderung löschen würde.
Anders sieht es mit der Einfahrt entgegen der Einbahnstraßen-Richtung der Otto-Straße aus. Mit 5 Schildern und Sperrung der Einfahrt ist das Verbot der Einfahrt nun wirklich nicht zu übersehen. Dennoch sind es gerade die ortskundigen Anwohner, die sich selbst Sonderrechte einräumen und das Verbot wider besseren Wissens für sie nicht gültig erklären.

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