Bahnhalt: Erneut Vorleistung der Kommunen

Um von der Bahn als notwendig erachtete Erkundungsbohrungen für den Bahnhalt Merklingen zu finanzieren, sollen die Kommunen erneut in Vorleistung treten. Die Rede ist von einem Betrag in Höhe von rund zwei Millionen Euro.

|

Um von der Bahn als notwendig erachtete Erkundungsbohrungen für den Bahnhalt Merklingen zu finanzieren, sollen die Kommunen erneut in Vorleistung treten. Die Rede ist von einem Betrag in Höhe von rund zwei Millionen Euro. Nach Informationen des SPD-Landtagsabgeordneten Martin Rivoir (Ulm) haben am Donnerstag in Stuttgart das Verkehrsministerium und das Finanzministerium nach einem Weg gesucht, die von der Bahn geforderten zwei Millionen Euro kurzfristig zu finanzieren. Demnach sollen die beteiligten Kommunen - neben dem Alb-Donau-Kreis sind das die Stadt Laichingen und die Gemeinden Nellingen, Merklingen, Berghülen, Heroldstatt, Westerheim, Hohenstadt und Drackenstein - die Bohrungen vorfinanzieren. Der auf 13 Millionen Euro festgelegte Kommunalanteil wird dadurch nicht erhöht. Nach Rivoirs Informationen bietet das Finanzministerium den Kommunen für den Fall, dass das Projekt scheitert, an, zwei Drittel der dann verlorenen Ausgaben für die Bohrungen zu übernehmen.

Die Kommunen sind bereits mit zwei Planungsraten in Vorleistung getreten. Wie berichtet hatte Heroldstatt seinen Anteil an der zweiten Rate nicht bereitgestellt, weil das Land noch keine Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet hat. Am Donnerstagabend nahm in Laichingen Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) Stellung.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

52-Jähriger tötet Freundin und springt von Autobahnbrücke

Ein kreisender Hubschrauber hat am Mittwochabend im oberen Filstal für Aufsehen gesorgt. Ein 52-Jähriger hatte sich vom Maustobelviadukt in den Tod gestürzt. Zuvor hatte er im Landkreis Ludwigsburg seine Freundin getötet. weiter lesen