Autofahrer bergen und Holzhütte löschen

Die Staiger Feuerwehr zeigte am Brandschutztag, dass sie schnell und überlegt handeln kann. Spektakulär: Ein simulierter Autoaufprall.

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Wie ein Feuerlöscher richtig bedient wird, konnten beim Brandschutztag in Staig schon die Kleinsten üben.  Foto: 

Als die Feuerwehr anrückt, schlagen die Flammen bereits aus geborstenen Fenstern. Unverzüglich werden Schläuche gelegt, Löschtrupps gehen in Stellung. Es dauert es nicht lange und das Feuer ist erstickt. "Dank der kurzen Anrückzeit war der Brand schnell im Griff. Der Vorfall zeigt, wie wir schnell und trotzdem überlegt vorgehen müssen", erklärte der Staiger Kommandant Michael Haag über Lautsprecher. Etliche hundert Besucher waren am Sonntag zum Gerätehaus gekommen, um den Brandschutztag zu erleben. An einer eigens dafür aufgebauten Holzhütte hatten die Feuerwehrleute ihr Können demonstriert. Sie zeigten auch die Rettung eines verletzten Autofahrers und das Löschen eines Fettbrands. Das DRK demonstrierte die Wiederbelebung nach einer Herzattacke. Kinder durften auf einer Spielstraße Löschmeister spielen.

Die spektakulärste Vorführung war der seitliche Aufprall eines Autos gegen ein feststehendes Hindernis bei 50 Stundenkilometern. Dafür wurde der Wagen mit einem Kran zehn Meter angehoben und auf einen Betonträger fallen gelassen. Ungläubig begutachteten die Zuschauer das bis zur Mitte eingedrückte Fahrzeug.

Haag war zufrieden: "Ich denke, den Leuten hat es nicht nur gefallen, sondern sie haben auch einiges an Information mitgenommen."

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