Asphalt nur, wo es notwendig ist

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Die Flurneuordnung Steinberg-Beutelreusch gewinnt Konturen, berichtete der Fachdienstleiter Flurneuordnung im Landratsamt Alb-Donau Marc Bierkamp dem Gemeinderat Illerkirchberg am Donnerstag. Demnach sind sich die Teilnehmer in den Grundzügen des Wegebaus einig. Eine wichtige Änderung ist nördlich von Beutelreusch geplant, wo mehrere Graswege durch einen breiteren, befestigten Weg ersetzt werden, um größere Flächen zu gewinnen. Eine ähnliche Maßnahme ist östlich des Steinberger Wasserturms vorgesehen.

Asphaltiert werde nur, wo es notwendig ist. Als Beispiel nannte Bierkamp einen abschüssigen Abschnitt beim Wasserturm, der vom Regen immer wieder ausgespült wird. Ansonsten werde mit Kies befestigt. Wichtig waren Bierkamp ökologische Ausgleichsmaßnahmen sowie Gewässerrandstreifen. Sie können von der Gemeinde zugunsten der Teilnehmer-Gemeinschaft umgesetzt und dem Öko-Konto gutgeschrieben werden. So verfahre Staig. Bürgermeister Anton Bertele gefiel der Anteil Illerkirchbergs an den Maßnahmen nicht. Nur zehn Prozent der Neuordnung betreffe die Beutelreuscher Gemarkung. Jedoch sollen dort mehr als doppelt so viel Punkte generiert werden, wie auf Steinberger. Das sei ebenso ein Punkt, „über den man noch diskutieren muss“, wie über die Kosten der Pflege, die die jeweilige Gemeinde übernehmen muss. Bertele nannte „10 000, eher 20 000 Euro“ pro Jahr. Diesen Beträgen stellte Bierkamp 3500 Euro gegenüber, errechnet mit einem speziellen Bewertungsprogramm. Ob das stimmt, will Bertele nun überprüfen. Ratsmitglied Joachim Schäfer hatte an mehreren Teilnehmertreffen teilgenommen und erklärte sich mit Bierkamps Vorschlägen einverstanden. Diese hätten auch bei den Teilnehmern „nie zu Problemen geführt“.

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