ASB: Soziale Aufgaben bringen Wandel mit sich

Es ist bemerkenswert, was aus der "Kolonne Merklingen", die vor 50 Jahren gegründet wurde, geworden ist.

|

Das zeigte der Rückblick von Hans-Dieter Bührle, der die vergangenen fünf Jahrzehnte in 50 Minuten mit Informationen, Daten und Fakten sowie einem Film Revue passieren ließ. Die ersten Jahre waren geprägt von Schulungen und Übungen. Mit einem gebrauchten Krankenwagen fing alles an, der wenig später bei einer Massenkarambolage auf der Autobahn verunfallte. Es sollte sich noch mehrmals wiederholen, dass ASB-Fahrzeuge in Unfälle verwickelt waren, schmunzelte Bührle, der ehemalige stellvertretende Vorsitzende. Er vergaß nicht zu erwähnen, dass alle Unfälle glimpflich ausgegangen seien.

Wichtige Jahre beim ASB auf der Alb waren 1970 (Gründung der Arbeiter-Samariter-Jugend), 1974 (das Vereinsheim wird zur Rettungswache an de Autobahn ausgebaut), 1978 (Angliederung an die Rettungsleitstelle Ulm), 1982 (eine eigene Rettungswache in einer großen Garage wird in Betrieb genommen) und 1987 (Notärzte bei Rettungsdiensteinsätzen). In den 1990er-Jahren baute der ASB Essen auf Rädern und den ambulanten Pflegedienst auf. Der erste hauptamtliche Rettungssanitäter wurde eingestellt und die heutige Rettungswache eingeweiht.

2005 öffnete in Heroldstatt das neue Pflegeheim seine Pforten, in Laichingen weihte der ASB einen Stützpunkt ein. Vier Jahre später folgte das Pflegeheim in Göppingen. Seit 2012 gibt es ein weiteres in Ebersbach. "Die vier Pflegeheime haben einen immensen Wandel der Verbandsstruktur nach sich gezogen", sagte Bührle. "Der kleine Ortsverband mit ehrenamtlichem Rettungsdienst hat sich zu einem großen Regionalverband mit mehr als 200 Mitarbeiten gewandelt."

Bührle verschwieg auch die "Irrungen und Wirrungen" der vergangenen vier Jahre nicht. Sie seien geprägt gewesen durch Querelen um einen Betriebsrat, durch den zweimaligen Wechsel des Geschäftsführers. Außerdem durch eine negative Berichterstattung in den Medien. Bührle räumte ein, dass auch beim ASB "Fehler gemacht wurden". Seiner Meinung nach sei aber "oft ein falsches Bild des Verbandes vermittelt worden".

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Neue Wege am Ulmer Hauptbahnhof: Rund um Stege und Gleise

Die Fußgänger am Hauptbahnhof müssen sich wieder umgewöhnen. Probleme gibt es vor allem, wenn vorgegebene Wege nicht eingehalten werden. weiter lesen