In Senden läuft die bislang größte Altlastensanierung im Landkreis Neu-Ulm

Tonnen von Gift Das Ausbaggern der Altlasten aus dem Sendener Stadtpark ist eines der größten Projekte der Kommune. Wie mehrfach berichtet, sind dort aus einem Imprägnierwerk für hölzerne Telegrafenmasten drei Tonnen Arsen und zehn Tonnen Quecksilber versickert, die nun auf Druck des Landratsamts Neu-Ulm raus müssen.

Weit nach unten Die Altlasten sind im Laufe der Jahre immer weiter versickert. Nun muss bis in eine Tiefe von neun Metern gegraben werden - auf einer Fläche von 160 Metern Länge und 40 Metern Breite. 15 000 Kubik Erdreich kommen so zusammen. Zudem hat der über den ehemaligen Imprägnierbecken aufgeschüttete Hügel im Sendener Stadtpark ein Volumen von 10 500 Kubik. Derzeit fahren 30 Lkw täglich den Aushub über den Unteren Haldenweg ab. Später sollen die Lkw über einen Bahnübergang auf Höhe der Kleingartenanlage am südlichen Parkende rollen.

Baubeginn im Frühjahr Die großen Maschinen rückten im Juli an. Los ging es im Mai, als dort der Oberboden abgetragen wurde, wo das Zwischenlager asphaltiert wurde. Derzeit wird der Schadensherd rundum gegen Grundwasser abgedichtet.

Billiger geworden 5,6 Millionen kostet die Sanierung, 2 Millionen weniger als gedacht. Der Zuschuss: 2,7 Millionen Euro.


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