Bei Unfall in Amstetten gestorbene Schaffnerin stammte aus Ulm

Die Ermittlungen zum Bahnunfall, bei dem eine 50-Jährige ums Leben kam, dauern an. Fest steht aber: Sie kam aus Ulm.

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Bahnhof in Amstetten: Schaffnerin überrollt.  Foto: 

Die Ermittlungen würden noch laufen, mit neuen Erkenntnissen sei frühestens in der kommenden Woche zu rechnen, sagte am Freitag auf Nachfrage eine Pressesprecherin der Bundespolizei in Stuttgart. Die Behörde ermittelt gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft und der Polizei Ulm die Umstände, unter der am vergangenen Mittwoch eine 50 Jahre alte Zugbegleiterin aus Ulm am Bahnhof Amstetten unter eine anfahrende Regionalbahn geriet und offenbar kurz vor 14.30 Uhr getötet worden war. Der Zug selbst fuhr weiter bis nach Geislingen, der Lokführer hatte von dem Unglück nichts mitbekommen.

Ein Zeuge, der das Geschehen im Zug verfolgte, schilderte gegenüber der Bundespolizei, dass die Frau kurz zuvor das Signal zur Abfahrt gegeben hatte, woraufhin die Türen schlossen und der Zug anfuhr, sie aber noch nicht zugestiegen war. Die Sprecherin der Bundespolizei konnte gestern keine Auskunft darüber geben, ob die Türen an dem Zug automatisch schließen oder ob das an dem Wagen von Hand geschieht, sie verwies auf die laufenden Ermittlungen.

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