Am Brunnen scheiden sich die Geister

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Eine Pattsituation hatte in der Berghüler Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause dazu geführt, dass bei der Vergabe der Arbeiten für die Sanierung des Friedhofs keine Entscheidung über die Brunnen fiel. Die Geister schieden sich an den Arten: Sollten Schöpfbrunnen her, in die die ganze Gießkanne eingetaucht wird, oder schlichte Wasserstelen mit Wasserhähnen zum Befüllen der Gießkannen? Das Patt konnte nur zustande kommen, weil ein Rat im Gremium gefehlt hatte – eine Situation, wie sie sich am Dienstag erneut darstellte. Doch dieses Mal kam eine knappe Mehrheit zugunsten der Schöpfbrunnen zustande: Sechs der zehn anwesenden Ratsmitglieder votierten für diese Brunnenform, ein Rat stimmte dagegen und der Rest enthielt sich der Stimme. Bei der Abstimmung über die Stele hatte Bürgermeister Bernd Mangolds Hand einsam in die Höhe geragt. 

Teure Variante gewählt

Ein Schöpfbrunnen kostet rund 12 500 Euro, drei davon werden angeschafft. Im Kostenvergleich mit den Wasserstelen bedeutet das für die Gemeinde Berghülen Mehrkosten von insgesamt 16 500 Euro.

Zuvor hatte der Gemeinderat noch den Vorschlag von Walter Nessyt diskutiert, einen Kompromiss einzugehen in der Form, dass ein Schöpfbrunnen sowie zwei Stelen aufgestellt werden. Er habe festgestellt, dass nicht nur der Gemeinderat bei dieser Frage in zwei Fraktionen gespalten sei, sondern der ganze Ort. Dieser Vorschlag fand jedoch nur die Zustimmung von zwei weiteren Räten.

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