Alb-Bahnhof nimmt weitere Hürde

Der Landtag hat einen Nachtragshaushalt verabschiedet. Darin enthalten sind 30 Millionen Euro für den Bahnhof in Merklingen.

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Der von den Kommunen der Laichinger Alb gewünschte Bahnhof bei Merklingen hat eine weitere Hürde genommen: Der Landtag hat den Nachtragshaushalt verabschiedet, in dem 30 Millionen Euro für das Projekt enthalten sind. Wie der CDU-Landtagsabgeordnete  Manuel Hagel bei einem Besuch in Laichingen berichtet hat, ist der Nachtragsplan am Donnerstag mit den Stimmen der Regierungskoalition verabschiedet worden. Eine Diskussion über den Bahnhalt habe es im Parlament nicht gegeben, in den Fraktionen allerdings schon. Bei der CDU habe bei diesem Thema Einstimmigkeit geherrscht, sagte Hagel.

Für den Abgeordneten des Wahlkreises Ehingen ist wichtig, dass die Wirtschaftlichkeit des Bahnhofs gegeben ist, der zusätzliche Halt keine negativen Auswirkungen auf den Südbahn-Fahrplan hat und der Kostendeckel für Land und Kommunen, die 13 Millionen Euro übernehmen, nicht verändert wird. Der Laichinger Bürgermeister Klaus Kaufmann hatte nach Signalen aus der Regierungskoalition mit der Bereitstellung der Mittel gerechnet. Der Betrag von 30 Millionen Euro vom Land und die  13 Millionen Euro der Kommunen der Laichinger Alb und des Alb-Donau-Kreises werden seiner Meinung nach ausreichen. Wie er und Hagel betonten, sind die Beträge nicht aus dem leeren Raum gegriffen, es gebe eine Entwurfsplanung mit Kostenberechnung. Zunächst war von niedrigeren Kosten die Rede gewesen. Für den Bahnhof fehlen jetzt noch die Genehmigung des Eisenbahn-Bundesamts und die interne Genehmigung der Bahn.

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