Vorsicht auf zugefrorenen Seen
Ulm. Der Winter ist da. Und mit den stark gefallenen Temperaturen bilden sich auf den Seen die ersten Eisflächen. Doch Vorsicht: Erst nach längeren Dauerfrostphasen entstehen geschloßene Eisdecken. Selbst dann wird das Betreten von zugefrorenen Seen jedoch nicht empfohlen. Wir sprachen mit Uwe Gerstlauer, dem Leiter der Bauverwaltung und des Ordnungsamtes in Erbach.
Es ist ein gefährliches Vergnügen: Wenn im Winter Seen und Gewässer zufrieren, ist die Verlockung Schlittschuh zu laufen häufig groß. Doch das kann gefährlich werden, erklärt Uwe Gerstlauer, Leiter der Bauverwaltung und des Ordnungsamtes in Erbach.
Denn häufig dauert es lange, bis sich auf dem Wasser eine tragfähige Eissicht gebildet hat. Wie lange genau, könne nicht eindeutig gesagt werden. In jedem Falle sei dafür aber eine längere Dauerfrostperiode notwendig. "Mindestens drei Wochen und Temperaturen unter Minus fünf Grad", glaubt Gerstlauer. Maßgebend ist jedoch auch die Beschaffenheit des entsprechenden Sees. So bildet sich auf einem stehenden Gewässer ohne Zulauf schneller eine vollständig tragende Eisschicht als bei einem großen Gewässer mit Zulauf und möglichen warmen Strömungen. Auch über die nötige Stärke der Eisschicht gibt es laut Uwe Gerstlauer verschiedene Meinungen. Bei einer Stärke von 20 Zentimetern ist das Betreten sicher, ob auch 15 Zentimeter ausreichen, ist seiner Meinung nach nicht eindeutig zu klären.
Das Prüfen der Eishöhe an öffentlichen Seen und Probebohrungen nimmt in Erbach die Technische Abteilung des Bauamtes vor. Das größte Problem ist laut Gerstlauer, dass die meisten der Seen innerhalb der Erbacher Ortsmarkierung in privater Hand sind. Auf diese hat die Stadt keinen Einfluss. Ob Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden liegt allein an den Besitzern. An den Seen in kommunaler Hand, so wie etwa den Erbacher Badesee, werden in Erbach grundsätzlich Schilder mit der Aufschrift "Betreten verboten" angebracht. Der Bereich der im Sommer als Liegefläche dient und somit besonders gut zugänglich ist wird umzäunt. Für diese Sicherheitsvorkehrungen ist der städtische Bauhof zuständig. Des weiteren werden laut Gerstlauer bei entsprechender Witterung regelmäßig Kontrollgänge durchgeführt.
In jedem Falle jedoch rät Uwe Gerstlauer stets zur Vorsicht und appelliert vor allem an die Erwachsenen, ein besonderes Auge auf Kinder zu werfen, die sich auf dem See oder im Umfeld aufhalten. Diese können, so seine Erfahrungen, die Gefahren oft nicht richtig einschätzen und sind deshalb besonders gefährdet.
Denn häufig dauert es lange, bis sich auf dem Wasser eine tragfähige Eissicht gebildet hat. Wie lange genau, könne nicht eindeutig gesagt werden. In jedem Falle sei dafür aber eine längere Dauerfrostperiode notwendig. "Mindestens drei Wochen und Temperaturen unter Minus fünf Grad", glaubt Gerstlauer. Maßgebend ist jedoch auch die Beschaffenheit des entsprechenden Sees. So bildet sich auf einem stehenden Gewässer ohne Zulauf schneller eine vollständig tragende Eisschicht als bei einem großen Gewässer mit Zulauf und möglichen warmen Strömungen. Auch über die nötige Stärke der Eisschicht gibt es laut Uwe Gerstlauer verschiedene Meinungen. Bei einer Stärke von 20 Zentimetern ist das Betreten sicher, ob auch 15 Zentimeter ausreichen, ist seiner Meinung nach nicht eindeutig zu klären.
Das Prüfen der Eishöhe an öffentlichen Seen und Probebohrungen nimmt in Erbach die Technische Abteilung des Bauamtes vor. Das größte Problem ist laut Gerstlauer, dass die meisten der Seen innerhalb der Erbacher Ortsmarkierung in privater Hand sind. Auf diese hat die Stadt keinen Einfluss. Ob Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden liegt allein an den Besitzern. An den Seen in kommunaler Hand, so wie etwa den Erbacher Badesee, werden in Erbach grundsätzlich Schilder mit der Aufschrift "Betreten verboten" angebracht. Der Bereich der im Sommer als Liegefläche dient und somit besonders gut zugänglich ist wird umzäunt. Für diese Sicherheitsvorkehrungen ist der städtische Bauhof zuständig. Des weiteren werden laut Gerstlauer bei entsprechender Witterung regelmäßig Kontrollgänge durchgeführt.
In jedem Falle jedoch rät Uwe Gerstlauer stets zur Vorsicht und appelliert vor allem an die Erwachsenen, ein besonderes Auge auf Kinder zu werfen, die sich auf dem See oder im Umfeld aufhalten. Diese können, so seine Erfahrungen, die Gefahren oft nicht richtig einschätzen und sind deshalb besonders gefährdet.
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Autor: Giacomo Mastro | 17.12.2009
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Keine seltene Situation im Winter: Jung und Alt vergnügt sich auf einem zugefrorenen See. Soweit nichts problematisches, wäre da nicht im Vordergrund ein von Behörden angebrachtes Schild zu sehen das genau dies aus Sicherheitsgründen untersagt. Die Aufnahme entstand im November 2007 auf dem zugefrorenen Titisee im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.
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