Fußballspiel gegen die U17-Nationalmannschaft
Bermaringen. Er fährt mit dem Rad von Kairo nach Kapstadt: Hartmut Bögel aus Blaustein. Rund 12.000 Kilometer wird er bis nach Südafrika auf dem Sattel verbringen. Pünktlich zur Fußball WM will der Blausteiner sein Ziel erreichen. In loser Folge berichtet Hartmut Bögel über seine Erlebnisse von unterwegs.
4.Februar.2010
Heute ist mir das Größte wiederfahren, das einem deutschen Kreisliga B-Reservefußballer überhaupt passieren kann: Mir wurde die Ehre zuteil, auf einem echt afrikanischen Fußballfeld gegen eine Auswahl der sudanesischen U 17 Nationalmannschaft zu spielen.
Gleich bei Ankunft im Camp machten Martjin und Stephen von unserer Radelgruppe ein Fußballspiel aus und so ging es mit geschenkten T-Shirts vom Sudan Tourismusverband in einem völlig überfüllten Bus vom Camp in die Fußballarena. Das Fußballfeld ist einfach ein hartes Sandfeld auf dem neben großen Steinen, Glas und Metallstücken allerlei anderer Müll zu finden ist; als Außenmarkierung dienen alte, eingebuddelte Autoreifen, auf denen auch die Zuschauer einen bequemen Platz finden und die gab es reichlich für dieses Freundschaftsspiel.
Die jungen Kerle waren uns natürlich total überlegen was die Leichtigkeit und den Spielwitz anbelangte und am Ball total verspielt und mit genialen Tricks ausgestattet und spielten uns des Öfteren schwindelig. Aber sie nahmen das ganze natürlich auch als netten Spaß und wir standen robust, körperbetont (schließlich hatten wir mit Sam, Steven, Michael und Simon einige leidenschaftliche Rugbyspieler in unseren Reihen) und zahlreich in der Abwehr. So hatten die fußballverrückten Jungs durchaus etwas zuviel Respekt vor uns, desto mehr je näher sie zu unserem Tor kamen, das von Eric souverän gehütet wurde und so ging das nette Spiel schlussendlich 0:0 aus, auch deshalb weil Sam einen geschenkten Elfer neben das Tor setzte.
Hey das war echt stark und ein super schönes Erlebnis; hoffe auf den Bildern kommt das so ein bisschen rüber, das Gruppenmannschaftsfoto zeige ich euch sobald ich es von Martijn bekomme. Nun habe ich ja seit Jahren kein Fußball mehr gespielt und so muss ich diesen Einsatz nun mit einem ziemlich wehen Knie und einer Schürfwunde und etwas Muskelkater büßen, aber das war es allemal wert und radeln müsste trotzdem möglich sein morgen.
Heute ist mir das Größte wiederfahren, das einem deutschen Kreisliga B-Reservefußballer überhaupt passieren kann: Mir wurde die Ehre zuteil, auf einem echt afrikanischen Fußballfeld gegen eine Auswahl der sudanesischen U 17 Nationalmannschaft zu spielen.
Gleich bei Ankunft im Camp machten Martjin und Stephen von unserer Radelgruppe ein Fußballspiel aus und so ging es mit geschenkten T-Shirts vom Sudan Tourismusverband in einem völlig überfüllten Bus vom Camp in die Fußballarena. Das Fußballfeld ist einfach ein hartes Sandfeld auf dem neben großen Steinen, Glas und Metallstücken allerlei anderer Müll zu finden ist; als Außenmarkierung dienen alte, eingebuddelte Autoreifen, auf denen auch die Zuschauer einen bequemen Platz finden und die gab es reichlich für dieses Freundschaftsspiel.
Die jungen Kerle waren uns natürlich total überlegen was die Leichtigkeit und den Spielwitz anbelangte und am Ball total verspielt und mit genialen Tricks ausgestattet und spielten uns des Öfteren schwindelig. Aber sie nahmen das ganze natürlich auch als netten Spaß und wir standen robust, körperbetont (schließlich hatten wir mit Sam, Steven, Michael und Simon einige leidenschaftliche Rugbyspieler in unseren Reihen) und zahlreich in der Abwehr. So hatten die fußballverrückten Jungs durchaus etwas zuviel Respekt vor uns, desto mehr je näher sie zu unserem Tor kamen, das von Eric souverän gehütet wurde und so ging das nette Spiel schlussendlich 0:0 aus, auch deshalb weil Sam einen geschenkten Elfer neben das Tor setzte.
Hey das war echt stark und ein super schönes Erlebnis; hoffe auf den Bildern kommt das so ein bisschen rüber, das Gruppenmannschaftsfoto zeige ich euch sobald ich es von Martijn bekomme. Nun habe ich ja seit Jahren kein Fußball mehr gespielt und so muss ich diesen Einsatz nun mit einem ziemlich wehen Knie und einer Schürfwunde und etwas Muskelkater büßen, aber das war es allemal wert und radeln müsste trotzdem möglich sein morgen.
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08.02.2010
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