Drei Jahre Haft im Gammelfleisch-Prozess
Memmingen. Im Prozess um den Ekelfleisch-Skandal im bayerischen Illertissen ist der Angeklagte am Freitag zu drei Jahren Haft verurteilt worden.
Nach Überzeugung des Landgerichts Memmingen hat der damalige Geschäftsführer eines Kühlhaus-Unternehmens Schlachtabfälle in betrügerischer Absicht umdeklariert und in 15 Fällen das ungenießbare Fleisch in den Handel gebracht.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass mit Wissen des ehemaligen Kollmer-Chefs 313 Tonnen Gammelfleisch in Dänemark gekauft, in Illertissen umetikettiert und schließlich an Kunden in Russland, Tschechien und den Philippinen verkauft worden war. Fleisch, das nur noch als Tierfutter hätte verwendet werden dürfen.
Der 46-Jährige hatte während des rund viermonatigen Verfahrens alle Vorwürfe zurückgewiesen und seine Unschuld beteuert. Die Verteidigung, die einen Freispruch gefordert hatte, kündigte bereits kurz nach der Urteilsverkündung an, in Revision gehen zu wollen.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass mit Wissen des ehemaligen Kollmer-Chefs 313 Tonnen Gammelfleisch in Dänemark gekauft, in Illertissen umetikettiert und schließlich an Kunden in Russland, Tschechien und den Philippinen verkauft worden war. Fleisch, das nur noch als Tierfutter hätte verwendet werden dürfen.
Der 46-Jährige hatte während des rund viermonatigen Verfahrens alle Vorwürfe zurückgewiesen und seine Unschuld beteuert. Die Verteidigung, die einen Freispruch gefordert hatte, kündigte bereits kurz nach der Urteilsverkündung an, in Revision gehen zu wollen.
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12.03.2010
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Zu drei Jahren Haft ist der ehemalige Chef eines Kühlhaus-Unternehmens in Illertissen vom Landgericht Memmingen verurteilt worden.
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