Countryfest des TSV Beimerstetten so gut besucht wie selten
Beimerstetten. Rekordverdächtiger Andrang beim 30. Countryfest des TSV Beimerstetten. Mehr als 1000 Besucher genossen auf dem Sportgelände die Westernatmosphäre mit Musik, Tanz, Lagerfeuer und "Feuerpfeilen".
Auf etwa 1000 Besucher hatte sich der TSV Beimerstetten eingestellt, doch deutlich mehr wollten am Samstag auf dem Sportgelände "Auf der Egert" Western-Atmosphäre schnuppern. So musste Vereinsvorsitzender Lothar Thoma die Gäste des 30. Countryfests bald bitten, enger zusammenzurücken. Schnell schafften die Helfer noch einige Biertischgarnituren herbei, doch viele Gäste machten es sich an einem der Lagerfeuer gemütlich oder lehnten an die Tresen der "Rodeo"- und der "Mexicana"-Bar.
"In diesem Jahr haben wir mit dem Wetter Glück gehabt, und nicht zuletzt sind es wohl die beiden neuen Bands, auf die unsere Fans gespannt waren", freute sich Lothar Thoma über den Besucherandrang. Bevor die Musiker loslegten, drehten fünf Reiter aus Oberelchingen ihre Runden durchs Westerndorf. "Wir reiten schon seit rund 20 Jahren zum Beimerstetter Countryfest", erzählte Thomas Zeller. Diesmal hatten sich den Elchingern zwei "Cowgirls" von der Häckel-Ranch in Sinabronn angeschlossen. Für Musik und Show sorgten zunächst die "Montanas", bei deren Auftritt die "Dancing Sparrrows" nicht ruhig sitzen bleiben konnten. Angeleitet von Trainerin Nancy Härtel, zeigten sie einige Line Dances. Anschließend zelebrierten die "Texas Rooster" aus Nürnberg ihre Country-Show. "Wir spielen auf Events von Flensburg bis Südtirol und sind auch schon auf verschiedenen Bühnen in Nashville/Tennessee aufgetreten", erzählte Bandleader "Mister Twang", der im normalen Leben Dirk Kampa heißt. In ständigem Wechsel machten die Musikgruppen mächtig Stimmung, und zahlreiche Besucher ließen sich von den "Sparrows" zum Tanz mitreißen.
Wie immer hatten die Organisatoren unter anderem mit saftigen Spareribs, "Feuerpfeilen", "Rothäuten", Texassuppe und Westernsteaks für das leibliche Wohl und mit der Schießbude des Schützenvereins und dem Bierkrugschieben für Abwechslung gesorgt. "Das Countryfest hat wieder eindrucksvoll gezeigt, dass sich der TSV Beimerstetten auf seine freiwilligen Helfer verlassen kann, und das wollte ich auch mal lobend erwähnen", betonte Vorsitzender Thoma. Einschließlich Auf- und Abbau seien am Wochenende etwa 150 Leute im Einsatz gewesen.
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Autor: KLAUS MÜLLER | 15.08.2011
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