Betreuung in den Ferien: Bedarf ist da
Allmendingen. Zum dritten Mal bietet die Gemeinde Allmendingen in den Sommerferien eine Ferienbetreuung an. Im vergangenen Jahr kam das Angebot gut an.
"Es war ein sehr erfolgreiches Projekt", sagte Bürgermeister Robert Rewitz über die Ferienbetreuung, die in Allmendingen im vergangenen Sommer angeboten wurde. Bereits 2008 hatte die Gemeinde dafür geworben, Kinder während der Sommerferien zu betreuen. Damals hatten aber die Eltern keinen Bedarf angemeldet.
Im vergangen Sommer war der Bedarf dann da. Wie Hauptamtsleiterin Marion Gaiser berichtete, fand die Betreuung während der zweiten Ferienhälfte statt. Von 7 bis 17 Uhr konnten die Eltern ihre Kinder betreuen lassen. Möglich war auch, die Betreuung nur vormittags zu besuchen. Wer wollte, konnte auch ein Mittagessen buchen. In der ersten Woche kamen fünf Kinder ganz- und fünf halbtags, insgesamt wurden 34 Essen gebucht. In der zweiten Woche waren es acht Ganztages- und sechs Halbtageskinder sowie 48 Essen, in der dritten Woche vier Ganztags- und sieben Halbtags-Besucher, 44 Essen wurden bestellt. Für eine Woche Ganztagsbetreuung inklusive Mittagessen bezahlten die Eltern pro Kind 60 Euro. Die Halbtagsbetreuung mit Essen kostete 40 Euro, ohne 25 Euro.
Betreut werden Schulkinder im Alter von 7 bis 14 Jahren in den Räumen der Ganztagesschule. Zwei Pädagogikstudentinnen waren engagiert, die bereits im Zuge ihrer Ausbildung am Unterricht teilgenommen hatten. Die Gemeinde bezahlte dafür rund 3100 Euro. Auch die Betreuung der Kindergartenkinder ist geregelt: Drei Wochen lang kann jedes Kind beaufsichtigt werden, dann gelte "drei Wochen Ferien für jedes Kind", sagte Rewitz.
Bereits Ende Januar wurde begonnen, den Betreuungs-Bedarf für dieses Jahr zu ermitteln. Wie Marion Gaiser berichtete, sei die Resonanz bislang ein wenig geringer als im vergangenen Jahr. Deutlich ist, dass der Bedarf während der zweiten Ferienhälfte größer ist als während der ersten. Vorwiegend werde eine Vormittagsbetreuung gewünscht.
Der Gemeinderat beschloss einstimmig, wieder eine Betreuung während der zweiten Sommerferienhälfte anzubieten. Eltern, die während der ersten Hälfte ganz dringend auf eine Betreuung angewiesen sind, sollen aber nicht im Regen stehen gelassen werden, sagte Rewitz. "Wir haben bisher immer eine Möglichkeit gefunden, zum Beispiel in Nachbarkommunen."
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Autor: JULIA-MARIA BAMMES | 19.03.2010
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