Baustelle kommt

Allmendingen. 

"Es ist erfreulich, es geht in die Endphase, in die Umsetzung. Es ist schon wichtig für unsere Kinder", sagte Grötzingens Ortsvorsteher Hans Schrade, als der Allmendinger Gemeinderat am Mittwochabend die Arbeiten für den Ausbau der Ortsdurchfahrt Grötzingen und für den Gehwegausbau zu vergeben hatte. Wie berichtet, wird der Landkreis als Baulastträger den Belag der Kreisstraße auf einer Länge von etwa 200 Metern erneuern, vom Gasthaus Adler bis zur Abbiegung nach Weilersteußlingen.

Als der Landkreis bekannt gegeben habe, den Belag zu erneuern, habe die Gemeinde reagiert und beschlossen, "einen Gehweg als längerfristige Übergangslösung zu machen", berichtete Bürgermeister Robert Rewitz. Der Gehweg soll, von Allmendingen kommend, auf der rechten Seite entstehen und die Lücke zwischen den bereits bestehenden Gehwegen schließen. "Momentan laufen die Fußgänger dort in der Kandel." Die Bushaltestelle, von Rewitz als "Blechkiste" bezeichnet, wird im Zuge der Baustelle an der Burggasse neu gestaltet. "Der jetzige Standort ist nicht ideal."

Planer Markus Wiehl vom Ingenieurbüro Funk präsentierte das Ergebnis der beschränkten Ausschreibung. Allmendingen schreibt nicht nur die Gehwegarbeiten aus, sondern auch die Belagsarbeiten. Das Geld dafür bezahle dann der Kreis. Der Gemeinderat vergab die Arbeiten für rund 82 870 an die Firma Eckle aus Langenau. Allmendingen hat rund 64 000 zu zahlen, das Geld steht im Etat bereit. Wie Wiehl erläuterte, werde der Gehweg 1,25 Meter breit. Die Straße bleibe sechs Meter breit, an einer Stelle wird die Kandel durch einen Randstein ersetzt. jb


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30.07.2010

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