Ambulanter Pflegedienst Merklingen will sich jetzt auch zertifizieren lassen

Bemerkenswert. Der ambulante Pflegedienst des ASB Merklingen hat jetzt bei einer Überprüfung durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen die Note eins erhalten. Dies spornt den ASB nur an.

PETER SCHUMANN |

Völlig überraschend, weil unangemeldet ist vor einigen Tagen der medizinische Dienst der Krankenkassen in Merklingen aufgetaucht. Dort wurde der ambulante Pflegedienst des Arbeiter Samariter Bundes (ASB) genauestens unter die Lupe genommen. Jetzt flatterte der Pflegedienstleiterin Martina Lochmann die Benotung ins Haus und gab Grund zum Jubeln: Denn der Pflegedienst bekam eine glatte eins, wie Lochmann erfreut berichtet.

Die Krankenkassen überprüfen regelmäßig alle ambulanten und stationären Pflegedienst, um so zu gewährleisten, dass ihre Patienten bestmöglich versorgt werden. Der ASB Merklingen schnitt in den vergangenen Jahren zwar immer sehr gut ab, doch eine glatte eins gab es noch nie, wie Lochmann weiß. Das Angebot und die Leistung ist also über jeden Tadel erhaben. Bei Pflegeeinrichtungen, wo dies nicht der Fall ist und die schlechte Benotungen erhalten, können die Krankenkassen einen Maßnahmenkatalog anordnen, den die Einrichtung innerhalb eines bestimmten Zeitraums abarbeiten müssen. Wird das Ziel nicht erreicht, können die Kassen im schlimmsten Fall den Pflegevertrag kündigen.

Bei der gewohnt guten Arbeit des ASB in Merklingen ist dies natürlich kein Thema. Geprüft wurden unter anderem der Aufbau der Einrichtung sowie die räumliche und personelle Ausstattung. Der ASB hat 14 Mitarbeiterinnen, die sowohl im pflegerischen wie auch hauswirtschaftlichen Bereich tätig sind. Und dies bei den Klienten daheim, aber auch im eigenen Pflegeheim in der Blumenstraße 4 in Merklingen. Dieses ist bis auf wenige kleine Wohnungen ausgebucht. Es wurde vor rund zehn Jahren in Betrieb genommen. Auch die Hygiene wurde nach Auskunft von Lochmann überprüft, gleiches gilt fürs Qualitätsmanagement und die gesamte Organisation der Einrichtung.

Die Note eins ist für den ASB zum einen Bestätigung für die geleistete Arbeit, zum anderen aber auch ein Werbefaktor. Denn die Pflegeeinrichtung kann damit bei potenziellen Klienten werden. So möchte vermutlich niemand ohne Not so einen Pflegedienst in Anspruch nehmen, aber wenn es denn sein muss, ist es natürlich beruhigend, zu wissen, dass man in guten Händen ist. Die sehr gute Beurteilung ist für den ASB im Übrigen auch Ansporn: "Wir wollen uns im kommenden Jahr zertifizieren lassen", betont Lochmann. "Dies ist für uns wichtig wegen der Qualität unserer Arbeit", sagt die Pflegedienstleiterin. Zum Einzugsbereich gehört die Laichinger Alb mit der Stadt Laichingen sowie den Gemeinden von Westerheim bis Heroldstatt.

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