Bürgermeister-Wahl in Merklingen: 33 andere Namen auf Stimmzettel

In Merklingen standen so viele Kandidaten wie noch nie neben dem einzigen Bürgermeister-Kandidaten auf dem Wahlzettel.

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Auszählung bei der Bürgermeisterwahl in Merklingen: viele Namen standen auf den Wahlzetteln.  Foto: 

Das wird in die Geschichte der Merklinger Bürgermeisterwahlen eingehen, bei denen am Sonntag Rathaus-Chef Sven Kneipp mit 93,5 Prozent der gültigen Stimmen wiedergewählt wurde. Die Wähler hatte dieses Mal sage und schreibe weitere 33 Vorschläge für einen neuen Verwaltungschef gemacht. Das ist Rekord in der Albgemeinde. Alles Namen wohlgemerkt, die nicht auf dem offiziellen Wahlschein standen, denn dort war nur Amtsinhaber Kneipp aufgeführt.

Spitzenreiter der anderen Kandidaten wurde mit neun Stimmen Günter Stolz, der von 1986 bis 2009 Bürgermeister in Merklingen war. Fünf Stimmen entfielen auf Gemeinderat Günter Frohring, vier erhielten der evangelische Pfarrer am Ort, Cornelius Küttner, sowie Mitbürgerin Janice Dennenmoser. Je drei Stimmen konnten die Gemeinderäte Horst Nägele und Marie-Luise Jakob sowie der ehemalige Westerheimer Bürgermeister Wolfgang Grupp auf sich vereinen.

Auch Wowereit gewählt

Je zwei Stimmen entfielen auf weitere Ortsansässige wie Birgit Böhringer, Udo Forberger, Siegfried Haßler, Dominik Pfrommer, Lars Pilgrim, Norbert Plogmann, Anna Ruhland und den ersten stellvertretenden Bürgermeister Markus Marth, der auch Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses war. Die restlichen Vorschläge wurden jeweils einmal genannt. Unter anderem mit dabei: Klaus Wowereit, der ehemalige Bürgermeister der Bundeshauptstadt Berlin.

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