1800 Besucher beim Blaubeurer Wandertag zum Thema Höhlen

Trotz schlechter Wetterprognosen sind beim Blaubeurer Erlebniswandertag 1800 Wanderer auf die Strecke gegangen. Sie erfuhren viel über Höhlen und konnten in einen neuen Forschungsschacht blicken.

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Immer wieder ließ sich gestern in Blaubeuren die Sonne sehen. Die Organisatoren des 33. Erlebniswandertags, der Förderverein des Lions-Clubs Blaubeuren-Laichingen und die Stadt Blaubeuren, waren am Ende mit der Zahl von 1800 Wanderern sehr zufrieden. Das Thema des Tages lautete "Das blaue Wunder und seine Höhlen." Gemeint mit dem "Blauen Wunder" war der Blautopf und das ihn speisende Höhlensystem mit Blauhöhle, Vetterhöhle und Hessenhauhöhle. Diese Höhlen sind für Besucher nicht zugänglich. So boten die beteiligten Forschergruppen Arge Blautopf, Höhlenverein Blaubeuren und Arge Blaukarst im Kleinen Großen Haus eine Fülle von Informationen über die Höhlen und die Forschungsarbeiten.

Immer wieder seien schöne Aufnahmen in Zeitungen und Zeitschriften zu sehen, aber von der Arbeit und Mühsal, die dahinter steckt, erfahre man sonst nicht viel, meinte Familie Wagenknecht aus Esslingen, die zum ersten Mal in Blaubeuren war. Die 13 Kilometer lange Wanderroute führte zur Vetterhöhle, wo der Höhlenverein Blaubeuren derzeit einen neuen Forschungs-Schacht gräbt. "Das Fichtenholz im alten Schacht aus dem Jahr 2003 fault langsam und wir brauchen unbedingt einen neuen Zugang", erkläuterte Otto Schwabe. Zehn Meter tief sei man schon. Bis zur darunter liegenden Halle dürften es aber mindestens zwanzig Meter sein.

Weiteres Ziel der Wanderung war die Hessenhauhöhle, deren Zustieg im Wald bei Berghülen liegt. Die Arge Blaukarst stellte gestern die druckfrische Broschüre "Expedition Hessenhau - Vorstoß in die Höhle ohne Ende" vor.

Am Blautopf, dem Start- und Zielpunkt der Erlebniswanderung, konnten die Besucher Taucher der Arge Blautopf beobachten. "Wie kalt ists denn da drin?", wurde Andreas Kücha gefragt, als er auftauchte. "Winter und Sommer acht Grad", gab er Auskunft. "Und wie schwer ist die Ausrüstung? "115 Kilogramm", antwortete Werner Gieswein. Staunen im Publikum und Bewunderung für die Forscher.

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