10 000 Waffenbesitzkarten im Alb-Donau-Kreis
Im Alb-Donau-Kreis haben rund 3500 Bürger etwa 10 000 Waffenbesitzkarten, auf denen bis zu acht Waffen eingetragen werden können. Diese erlaubt den Besitz, nicht aber das Führen einer Waffe: Dazu braucht es einen Waffenschein. Wer eine Besitzkarte beantragt, muss nach Angaben von Max Hunger vom Landratsamt nachweisen, dass er persönlich dafür geeignet ist, unter anderem durch ein polizeiliches Führungszeugnis. Auch die Sachkunde muss belegt werden. Entweder durch die Jagdprüfung oder den Nachweis, dass man in einem Schützenverein bei Wettkämpfen schießt. Ein Schützenverband muss zudem für jede Waffe einen Bedürfnisnachweis ausstellen. Für die Aufbewahrung von Waffen ist Hunger zufolge prinzipiell ein Tresor vorgeschrieben. Für Sammler gibt es eine spezielle Besitzkarte. "Dazu erstellt ein Gutachter ein sehr ausführliches Gutachten über die Sammlung wie auch dessen Besitzer", sagt Hunger. Diese Sammlerlizenz wird nur für ein spezielles Fachgebiet erteilt, etwa eine bestimmte Firma oder einen Zeitabschnitt. Als letztes kann die Behörde noch eine Handelslizenz ausstellen. "Die bekommen Büchsenmachermeister oder Leute, die lange Jahre für einen solchen arbeiten", sagt Hunger. Auch hier sind aufwendige Gutachten nötig. Als einer von bundesweit 21 öffentlich bestellten IHK-Gutachtern für Waffen hat Hans Peter Schmid sowohl die Sammler-Waffenbesitzkarte wie auch eine Handelslizenz.
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03.02.2010
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