Zuschuss für neue Spielgeräte
Ulm.
Der Löwenanteil der 22 000 Euro für den "Guten Hirten" - 15 000 Euro - geht in das erweiterte Projekt "Babytasche". Mit dem Geld soll sich der "Gute Hirte", Zentrum für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, speziell um Problemfamilien in den Stadtteilen Wiblingen, Böfingen, Mitte und Ost kümmern. Der "Gute Hirte" bekommt regelmäßig von der Aktion 100 000 und Ulmer helft Geld. "Das ist für uns ein Bonus, der uns Gestaltungsspielraum ermöglicht", bewertet Verwaltungsleiter Helmut Schmaus die finanzielle Unterstützung.
Die 7000 Euro, die darüber hinaus an den "Guten Hirten" gehen, will Schmaus in neue Spielgeräte investieren, zum Beispiel auf dem Freizeitgelände "Hexenwiese", das zum "Guten Hirten" gehört. "Manche Spielgeräte sind schon in die Jahre gekommen, einige wurden nach der Überprüfung sogar gesperrt", erzählt Verwaltungsleiter Schmaus und nennt als Beispiel morsche Holztürme, die nicht mehr als Klettergerüst taugen und auch nicht einfach ausgebessert werden können.
Der "Gute Hirte" ist in Ulm eine Institution, die auf das Jahr 1908 zurückgeht. Damals wurde ein Verein gegründet, der "gefährdeten und gefallenen Mädchen und Frauen" unter die Arme greift. Heute sind in dem in der Prittwitzstraße gelegenen Zentrum 125 Menschen beschäftigt, etwa 80 Pädagogen kümmern sich um insgesamt rund 150 Kinder, Jugendliche und Familien.
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Autor: BEL | 07.02.2012
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