"Helter Skelter" erklimmen die "Stairway to Heaven"
Ulm. Nach der Konzertkritik über den Benefiz-Auftritt der Cover-Rockband "Helter Skelter" nun ein Stimmungsbild des bejubelten Abends im Roxy.
Eine feste Institution ist mittlerweile der Auftritt von "Helter Skelter" für die Aktion 100 000 und Ulmer helft. Auch in diesem Jahr war das Konzert im Roxy komplett ausverkauft. Denn die Fans wissen, was sie hier geboten bekommen: Rock-Klassiker von den späten 60ern bis in die 80er Jahre - und das auf einem musikalisch hohen Niveau. Die siebenköpfige Band braucht sich vor großen Namen nicht zu verstecken: Ob Jimi Hendrix, The Doors oder Beatles - die Songs solcher Rockgrößen wurden kongenial umgesetzt, die Fans waren begeistert.
Benefizkonzerte gehören bei vielen Künstlern zum guten Ton, auch bei "Helter Skelter" gibt es immer mehr Anfragen nach Auftritten für einen guten Zweck. Doch die Band sieht genau hin, wer von den Einnahmen profitieren soll. Bei der Aktion 100 000 und Ulmer helft ist es für den Boss von "Helter Skelter", Peter "Pesa" Schreiner, keine Frage, volles Engagement zu zeigen. "Wir können hier etwas von dem zurückgeben, was wir jedes Mal bei unseren Auftritten von unseren Fans bekommen", sagt er nicht ohne Stolz, denn immerhin kam wieder eine fünfstellige Summe für die Aktion 100 000 zusammen.
Doch nicht nur die Benefiz-Aktion profitierte. Den Konzertbesuchern wurde ein toller Abend beschert. Eben noch mit den "Sultans of Swing" am "Green River" in einer "Black Night", erklangen laut umjubelt die ersten Takte von "Stairway to Heaven", und so mancher sang diese Rockhymne textsicher mit.
Die Band hat mit Dan Lucas den richtigen Frontmann, um mit "Black Dog" und "Whole Lotta Love" zwei weitere Hammersongs von Led Zeppelin folgen zu lassen. Aber die Band kann auch ganz anders. Gänsehaut-Feeling machte sich breit, als Andrea Emser "The Rose" auf die Bühne zauberte oder die Gitarrenfraktion entspannt Eric Claptons "Layla" zum Besten gab. Natürlich darf ein ganz Großer nicht fehlen: Peter "Pesa" Schreiner ist erklärter Bruce Springsteen-Fan, und so gab es einen ganzen Block mit dessen Songs wie dem ausgelassen "Dancing in the Dark" oder einem eindringlichen "The River". Bei den Zugaben legten "Helter Skelter" noch einen drauf mit Rockkrachern wie Foreigners "Urgent", "Whole Lotta Rosie" von AC/DC und "Down Down" von Status Quo. Als krönenden Abschluss dann eine stimmungsvolle Version der Dire-Straits-Ballade "Brothers in Arms".
Keine Frage, dass "Helter Skelter" auch im nächsten Jahr wiederkommen müssen, für ihre Fans und für alle, die durch die Aktion 100 000 unterstützt werden.
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Autor: WALTER NOTZ | 28.01.2012
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Kommentare (1)
Roxy Helter Skelter-Live
Das ist die richtige Antwort auf den Artikel derSWP der sich in keinster Weise mit dem empfinden des Pulikums deckt.Für uns als Fans von HS war es ein sehr gelungenes Konzert unsere Band.es ist für uns nicht nach voll ziehbar was für ein Konzert er bewertet hat,bestimmt nicht das vom letzten Samstag.777 Karten waren eigendlich limitiert und über 1000 Leute waren da,wo war da der Saal nur halb gefüllt und an der Musik hatte niemand etwas aus zusetzen ausser dem komischen Schreiber.