Die zweite Chance
Neu-Ulm.
Die "Neue Arbeit Ulm" hat zwar das Ulm in ihrem Namen, ist aber mit der viel größeren Filiale in Neu-Ulm in der Finninger Straße 46 vertreten. Im "Second Hand"-Kaufhaus in Neu-Ulm und in der Ulmer Dependance in der Büchsengasse finden Menschen einen Ausbildungsplatz, deren Bewerbung sonst so gut wie aussichtslos wäre. Eine Alleinerziehende im Alter von 35 Jahren etwa bekommt hier ihre zweite Chance. "Auch eine Ausbildung in Teilzeit ist bei uns möglich", erzählt Werner Mayer, Geschäftsführer der "Neuen Arbeit Ulm".
Nicht weniger als 22 Frauen und Männer (18 im Einzelhandel und 4 im Büro) werden zur Zeit bei der "Neuen Arbeit" ausgebildet. Wobei das, wie Mayer betont, nur möglich sei, weil die Aktion 100 000 und Ulmer helft regelmäßig Spendengelder zuschießt.
Damit die Beschäftigungsprojekte auch weiterhin gesichert sind, gibt es in der 41. Spendensaison 25 000 Euro. Dieser Zuschuss ist im Übrigen keine "Einbahnstraße". Die "Neue Arbeit" tut ihr Möglichstes, um die Aktion 100 000 und Ulmer helft zu unterstützen. So betreibt der Verein seit neuestem im Neu-Ulmer "Second Hand Center" einen Aktion 100 000-Shop. Dort werden gespendete Waren - vom Vogelhaus aus Holz bis zum gebrauchten Fahrrad - verkauft. Der Erlös kommt zu hundert Prozent der Aktion 100 000 und Ulmer helft zugute.
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Autor: BEL | 07.02.2012
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