Blick hinter die Benefiz-Kulissen
Ulm. Zum Schluss der heißen Phase des Spendensammelns gibt es noch einen Blick hinter die Kulissen - auf die "Aktionisten", für die vor allem in den vergangenen zwölf Wochen der gute Zweck Vorrang hatte.
Die "Aktion 100 000 und Ulmer helft" ist eine ganz besondere Benefiz-Initiative. Sie hat einen Wirkungsgrad von 100 Prozent, das heißt: Jeder Cent, der gespendet wird, kommt Notleidenden und sozialen Einrichtungen in Ulm, Neu-Ulm und den beiden angrenzenden Landkreisen zugute. Das ist nur möglich, weil die SÜDWEST PRESSE Mitarbeiter freistellt, Ehemalige reaktiviert und Fleißige von außen anheuert, um im Dienst der guten Sache tätig zu werden.
Der "Aktions-Kern" ist ein eingespieltes Team um Aktions-Chef Karl Bacherle. SÜDWEST PRESSE-Marketingleiter Bacherle ist das Gesicht der Aktion, das auf die präzise Zuarbeit seiner Kolleginnen Kathrin Maier und Bettina Jeretzky bauen kann.
Ihr Büro ist die Koordinationsstelle und das "Herz" der Aktion, in dem ständig die Telefone bimmeln und andere "Aktionisten" ihre Aufgaben abholen. Da kommt zum Beispiel Ursula Förster von der Grafik mit den neuesten Anzeigenentwürfen vorbei, da gibt es noch auf die Schnelle eine Absprache mit den Auszubildenden, die das Versteigerungsprojekt wuppen. Telefon Jeretzky klingelt, Telefon Maier schellt, Gott sei Dank ist Angela Geiger noch im Raum, die ständig an den Spendeneinnahmen dran ist und den direkten Draht zu Anne Greco von der Buchhaltung hat. "Frau Maieeer!", ruft es aus dem Nebenraum. Jetzt braucht Karl Bacherle auch noch dringend Informationen zur Versteigerung.
Die Versteigerung. Sie ist eine Haupteinnahmequelle der Aktion 100 000 - und ein enormer Organisationsaufwand. Die Auszubildenden Liza Ackermann, Johanna Krohn und Katrin Striebel haben die Sachspendenakquise gemeinsam mit Praktikantin Jennifer Herr voll im Griff. Die Abiturientin ist die "Universalkraft" im Team: Ob Büttenabend-Ablauf oder Warentransfer für die Auktion - Jennifer zieht die Strippen. Snowboard neben Sektgläsern: Je näher es auf die beiden Auktionsabende zugeht, desto mehr gleicht das Büro der Aktions-Jugend einem Warenlager.
Wahrlich kein Azubi mehr, dafür aber die "graue Eminenz" der Aktion ist Gerhard Gutzer. Er organisiert seit dem Start der Aktion 100 000 im Jahr 1971 mit, stellt Spendenbescheinigungen aus.
Aktions-"Frischling" ist dagegen diejenige, die über die Aktion schreibt. Sie heißt . . .
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Autor: BIRGIT EBERLE | 04.02.2012
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