GNTM 2010

Topmodels, die Zwölfte: Nervende Nullrunde!

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“, heißt es schon in alten Märchen. Ganz nach diesem Motto sucht Heidi Klum mit ihrem Jurorenteam nun schon seit über zwei Monaten nach der Schönsten im Land. Aber Spieglein, was ist nun? Seit so langer Zeit wird schon wöchentlich gecastet, gekämpft und aussortiert, wann ist es endlich Zeit für ein Ergebnis? Denn so langsam werden die Germany’s next Topmodel Zuschauerinnen ungeduldig: immer derselbe Ablauf (nämlich Fotoshooting, Challenge, Jobcasting), immer dasselbe Setting (in jeder Staffel die USA, weil es die Wahlheimat von Heidi Klum ist?) und immer die selben Heidisprüche („Nur eine von euch kann Germany’s next Topmodel werden!“). Da gibt es eigentlich nur noch eins, was zum Überdruss fehlt: eine Nullrunde. Also eine Woche, in der keine Kandidatin ausscheidet. Und genau diese leitet die Jury diese Woche ein. Grund dafür? Sie könnten sich nicht entscheiden, meint Chefjurorin Heidi.

Aber Spieglein, was ist nun? Seit so langer Zeit wird schon wöchentlich gecastet, gekämpft und aussortiert, wann ist es endlich Zeit für ein Ergebnis? Denn so langsam werden die Germany’s next Topmodel Zuschauerinnen ungeduldig: immer derselbe Ablauf (nämlich Fotoshooting, Challenge, Jobcasting), immer dasselbe Setting (in jeder Staffel die USA, weil es die Wahlheimat von Heidi Klum ist?) und immer die selben Heidisprüche („Nur eine von euch kann Germany’s next Topmodel werden!“). Da gibt es eigentlich nur noch eins, was zum Überdruss fehlt: eine Nullrunde. Also eine Woche, in der keine Kandidatin ausscheidet. Und genau diese leitet die Jury diese Woche ein. Grund dafür? Sie könnten sich nicht entscheiden, meint Chefjurorin Heidi.

Dabei hatte diese Woche so vielversprechend angefangen, denn diesmal ging es weniger ums Modeln als um tanzen und schauspielern. Endlich Abwechslung im Ablauf und zudem eine Gelegenheit, bei der die Kandidatinnen zeigen konnten, was noch so in ihnen steckt. So wurde das allwöchentliche Fotoshooting diesmal durch den Dreh für einen Werbespot ersetzt. Aufgabe war es, mit vielen Taschen gewappnet, eine Straße auf dem Weg zum Schlussverkauf entlang zu sprinten. Die Pointe hierbei war, dass es um den „Fall Sale“ also dem Schlussverkauf im Herbst ging und die Mädchen dementsprechend am Ende des Clips gemäß der eigentlichen Bedeutung des Wortes „fall“ stürzen sollten. Leichter gesagt als getan, denn beim ständigen Wiederholen langer Sprintstrecken konnte einem schon mal die Puste ausgehen. Das musste auch Heulsuse Hannah feststellen, die so schwer atmen musste, dass sie fast hyperventilierte und schon wieder Tränen in den Augen hatte. Kandidatin Neele hingegen tat sich schwer damit, beim Rennen einen fröhlichen Gesichtsausdruck beizubehalten und Außenseiterin Laura hatte Angst vor dem Sturz, obwohl der Boden mit Matten gesichert war.
Um das Fallen elegant hinzubekommen, hatten die Kandidatinnen tags zuvor ein spezielles Trampolintraining mit einer professionellen Stuntfrau. Also wozu all die Aufregung? Das dachte sich auch Stuttgarterin Leyla und absolvierte ihren Clipdreh sportlich und professionell, so dass noch Zeit für andere Kameraeinstellungen blieb.
Was das Jobcasting diese Woche betraf, hatte die schöne Leyla leider Pech: sowohl beim „OddMolly“-Casting, bei dem Models für eine Ladeneröffnung gesucht wurden, die dort auf Podesten posieren sollten, als auch beim Casting für ein Editorial der Zeitschrift Cosmopolitan konnte sie nicht überzeugen. Konkurrentin Louisa ging es ähnlich. Überall stach sie positiv heraus, doch ihr wurde wieder einmal ihre Größe zum Verhängnis. Und so waren es am Ende Pauline, Alisar und Laura, die bei der Ladeneröffnung modeln durften. Fürs Cosmo-Editorial zum Thema „It-girls“ wurden Hannah, Neele und Laura ausgewählt. Warum? Laut Kunde kamen Hannah und Neele sehr „real“ und nicht „modely“ rüber und Laura hatte einfach diesen arroganten, gleichgültigen Ausdruck im Gesicht. Alles nur gespielt? Da waren sich die anderen Kandidatinnen nicht so sicher. „Das ist mir doch egal! Ich will Model werden, ich suche keine Freundinnen!“ meinte Laura dazu. Als man sie auf den direkten Vergleich mit der ebenfalls blonden Louisa ansprach, aus dem sie beide Male als Siegerin hervorging, meine sie nur: „Vielleicht war Louisa nicht gut genug?“
Spätestens am Entscheidungstag erübrigte sich diese Frage, denn da übertraf Louisas Leistung sogar die des Laufstegtrainers Jorge. Wie schon angekündigt, wurde auch im Bezug auf den Catwalk Abwechslung geboten: diesmal sollten die Kandidatinnen einen sexy Tanz mit einem Stock hinlegen. Neben Louisa war Leyla die Einzige, die mit ihrem Hüftschwung punkten konnte. Ganz anders sah es bei Neele und Alisar aus, für die man sich als Zuschauer nur fremdschämen konnte. Ein Wegschaltmoment! Letztlich sah die Jury dann doch von diesen peinlichen Auftritten ab und schickte alle Mädchen in die nächste Runde. Wen das jetzt ärgert, den kann ich beruhigen: es sind nur noch zwei Sendungen bis zum Finale! Nach meiner Rechnung heißt das, dass ab jetzt immer zwei Mädchen gehen müssen. Doppelte Spannung, also dranbleiben!

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Autor: ALINA EBE (20) | 21.05.2010

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