Was man unbedingt über die schöne Donau wissen muss
Sie ist der zweitlängste Fluß Europas und entspringt im Schwarzwald. Das hättet ihr gewusst? Aber woher hat die Donau ihren Namen? Und welche Staaten liegen an ihr? Wenn ihr das auch wissen wollt, lest weiter!
Man geht an ihr entlang, schaut ins Wasser, erfreut sich an der Farbe und an den Tieren, die dort leben. Die Donau ist mit fast 3000 Kilometern Länge nach der Wolga der größte Fluss, der durch Europa fließt. Sie entspringt im Schwarzwald und mündet ins Schwarze Meer. Mal angenommen, man spuckt in den Fluss, so legt der eigene Speichel, wir tun jetzt einfach mal so, als würde er sich nicht auflösen, einen weiten Weg zurück. Er durchquert auf seiner Reise das Alpenvorland bis hin zum Rumänischen Tiefland.
Wo die Donau alles rumkommt ...
Er wird durch wahrhaftig sechs Staaten fließen, nämlich Deutschland, Österreich, die Slowakei, Ungarn, Serbien und Rumänien. Es gibt also viel zu sehen für das kleine Tröpfchen Spucke. Außerdem kommt es an Kroatien, Bulgarien, Moldawien und der Ukraine vorbei, zu denen die Donau einen Grenzfluss bildet.
Einen guten Blick bekommt unsere Spucke außerdem auf Wien, Budapest und Belgrad. Diese Städte liegen direkt an der Donau. Doch Zeit für eine Sightseeingtour durch die drei Millionenstädte bleibt unserem Tröpfchen nicht. Es geht weiter. Auf seinem Weg kommt es noch an ganzen zwölf Großstädten vorbei. Und eine davon ist natürlich, wer hätte es gedacht, Ulm!
Unser Speichel lernt auf seiner Reise aber auch viel über andere Flüsse. Zum Beispiel gibt es da den Nebenfluss der Donau, die Theiß. Sie ist der längste der sieben Nebenflüsse. Unser Tropfen Spucke kann über die 1308 Kilometer Länge der Theiß nur staunen. Auch die anderen sechs Flüsse mit einer Länge von jeweils 500 Kilometer findet das Tröpfchen nicht schlecht.
Zurück in die Eisenzeit
Natürlich ist unser Speichel auch interessiert daran, woher die Donau eigentlich ihren Namen hat. Unser Tropfen muss dazu mehrere hundert Jahre zurück hüpfen. In die Eisenzeit. Die Zeit der Kelten. Diese lebten am Oberlauf der Donau und gaben ihr ihren Namen. Donau ist weiblich, wie fast alle Flüsse dieser Zeit. „Dona“ steht für „tiefes Wasser“ und „Do“ für „zwei Gewässer“. Unser Tröpfchen lernt dazu und erfährt, dass dies wohl auf die zwei Quellflüsse Brigach und Breg der Donau zurückzuführen ist. Das Wort „danu“ hat indogermanische Wurzeln und bedeutet „Fluss“. Außerdem besteht bei „Donau“ und dem germanischen Fluss „ouwe“, was „Aue“ oder „Flusslandschaft“ heißt, eine enge Verwandtschaft.
Das Tröpfchen ist zwar schon ein bisschen verwirrt von den vielen Begriffen, aber für ein exklusives Meeting mit dem Flussgott Danuvius ist es immer fit genug. Danuvius lebte in der Römerzeit und sein Name ist ebenfalls auf den Mist der Kelten gewachsen.
Am Ende seiner Reise ist unser Speichel im Schwarzen Meer angelangt. Dort wird es wahrscheinlich von irgendeinem Fisch verschluckt.
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Autor: Katharina Schleicher, 15 Jahre | 31.08.2010
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Die Donau nahe der rumänischen Grenze.
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