UMFRAGE
Was haltet Ihr vom Donaufest?
Zum Donaufest, das noch bis zum 5. September in Ulm stattfindet, treffen sich Menschen aus vielen Donau-Anrainerstaaten. Dadurch soll der kulturelle Austausch zwischen den Ländern gefördert werden. Was aber halten junge Menschen vom Donaufest? Und welche Einstellung haben sie gegenüber den osteuropäischen Ländern? Wir haben uns mal auf der Straße umgehört...
Sven Arnold (17), Auszubildender aus Jungingen, findet, dass das Donaufest eine gute Sache ist. "Dadurch kann das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den verschiedenen Donauländern gestärkt werden", meint er. Er fügt hinzu, dass er zwar noch nie in einem osteuropäischen Land war, aber generell keine Vorurteile gegenüber Osteuropa habe.
Eine ähnlich positive Meinung hat auch die Gymnasiastin Madeleine Hammes (13) aus Wiblingen. "Ich war bereits auf dem Donaufest und fand es sehr interessant, etwas über die verschiedenen Länder zu erfahren", sagt sie. Sie macht keine Unterschiede zwischen Ost- und Westeuropa, denn auch viele ihrer Mitschüler kommen aus osteuropäischen Ländern.
Etwas selbstkritischer sieht das Markus Knaus (21), Medizinstudent aus Köln. Er gibt zu, dass er nicht völlig vorurteilsfrei gegenüber Osteuropa ist. "Ich finde es zwar selbst nicht gut, dass es diese Vorurteile gibt. Aber gegenüber dem Westen ist man wohl etwas aufgeschlossener, weil er etwas Bekanntes darstellt." Auch er hält das Donaufest zwar grundsätzlich für sinnvoll, "besser wäre es aber, wenn man sich diese Länder selbst anschauen würde". So, findet er, könnten negative Einstellungen eher abgebaut werden.
Beinahe Dauergast auf dem Donaufest ist die 18-jährige Berufsschülerin Melissa Ertle aus Ulm-Söflingen. "Ich war schon viermal dort und finde es toll, dass man mit Menschen aus anderen Ländern ins Gespräch kommt."
Ihre Freundin Kira Heydemann (18) hält das Donaufest für eine gute Möglichkeit, neue Ideen und Eindrücke zu sammeln. "Fast zu jedem Land gibt es bestimmte Vorurteile und Klischees. Für mich spielt das aber keine Rolle".
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Autor: DORIS BÄRTLE | 30.08.2010
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