MEIN DONAULAND
Serbien: familiärer Zusammenhalt und gutes Essen
Was muss man in Deiner Heimat gesehen haben?
DUNJA: In Novisad auf jeden Fall das Schloss Petrovaradin. Im Juli gibt's da immer ein großes Musikfestival - das "Exit". Dieses Jahr waren Placebo und Nightwish da. Wir haben eine Straße mit vielen Cafes und Bars, in denen meist Technomusik gespielt wird. Es gibt aber auch eine Bar mit serbischer Musik, einen Metall-Club und einen Punkclub - das "Schwarzhaus". Da gibt's sogar einen Deutschlandstammtisch.In Belgrad muss man sich unbedingt die Festung anschauen.
Wie sind die Menschen dort?
DUNJA: Auf jeden Fall sehr offen und gesprächig. Serben sind manchmal aber auch sehr aufbrausend und können richtig unter die Decke gehen, wenn ihnen mal etwas nicht passt.
Was ist für einen Bulgaren das Wichtigste im Leben?
DUNJA: Glücklich sein, Spaß haben und natürlich die Familie. Wenn die zusammenkommt, wird immer richtig gefeiert und vor allem gegessen.
Dein Wunsch für die Zukunft?
DUNJA: Ich möchte gerne Deutsch-Dolmetscherin werden. Das ist meine Lieblingssprache. Meine Lehrerin hat mich auch gefragt, ob ich einen Aufsatz über unseren Aufenthalt in Ulm schreibe.
Dein Lieblingsessen?
DUNJA: Auf jeden Fall unser Nationalgericht "Pljeskavica". Das ist Grillfleisch mit viel Chili, Zwiebeln und Brot. Wirklich lecker! Und ich liebe "Sarma" - Fleisch mit Kohl umwickelt.
Deine Lieblingsmusik?
DUNJA: Die Bands "Riblja corba" oder" Bijelo dugne". Ich singe selber in mehreren Bands und stehe voll auf Rockmusik. Wenn du dich schlau machen willst, solltest du das Magazin "Ex YU Rockmusik" lesen. Da werden ganz viele Bands aus dem ehemaligen Jugoslawien vorgestellt.
Was fällt Dir zur Donau ein?
DUNJA: Hm, weiß nicht so genau. Da habe ich mir noch nie Gedanken drüber gemacht. Auf jeden Fall vereint sie viele Menschen. Das mag ich!
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02.09.2010
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Dunja Petrovic ist 18 Jahre und kommt aus der serbischen Stadt Novisad. Die ist etwa 18 Autostunden von Ulm entfernt.
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