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Gemeinsam feiern ist schöner

Fußball und Massen, das eine scheint ohne das andere nicht zu gehen. Oder doch? Auf keinen Fall, meint unsere Mitarbeiterin Helena Rössle, das Gemeinschaftsgefühl gehört dazu. Und genau das kippt all zu oft um in Hass und Gewalt, kontert Moritz Clauß. Helenas Beitrag lest ihr hier.

Am 11. Juni ist es soweit! Endlich werden sich die Mannschaften aus Südafrika und Mexiko im Stadion von Johannesburg gegenüber stehen und mit „Jabulani“, dem WM-Ball 2010, einen Monat Ausnahmezustand ins Rollen bringen (lostreten)! 32 Teams aller Kontinente spielen um den heiß begehrten Pokal.

Doch es geht nicht nur um Erfolg. „Jabulani“ heißt übersetzt so etwas wie „feiern“, und genau das ist in der ganzen Welt angesagt. Zusammen feiern, hoffen, fiebern, jubeln und bangen – ausgelassen sein. Denn WM-Spiele sind etwas Besonderes. Wo in Deutschland an einem Bundesligasamstag nur eine Hand voll eingefleischter Fußballfans mit ihrem Bierchen vor dem Fernseher sitzen, stehen bei den Weltmeisterschaftsspielen die Menschenmassen vor riesigen Leinwänden, drängen sich in überfüllten Bars oder veranstalten daheim „WM-Partys“ – niemand will alleine sein, jeder will an diesem Event teilhaben.

Nur wenige Dinge polarisieren weltweit so sehr wie die Fußballweltmeisterschaften, sie schaffen es sogar, bei den sonst eher verhaltenen Deutschen die Emotionen hochkochen zu lassen und in Feierlaune auf die Straßen zu treiben. „Celebration it’s around us, every nation all around us“, singt K’naan im offiziellen WM Song 2010. In diesem Monat rücken die Menschen aller Nationen näher zusammen, Alltagsprobleme werden vergessen, es zählt was auf dem Platz passiert.

Und natürlich auch die Feier danach. Wie letztes Mal etwa in Ulm: übermütiges Feiern, hupende Autokorsos quer durch die Stadt, überall Deutschlandflaggen und schwarz-rot-gold bemalte, strahlende Gesichter. So macht das Leben Spaß! Und auch wenn die eigene Mannschaft ausscheidet bleibt das Zusammengehörigkeitsgefühl weiter bestehen, in gemeinsamer Enttäuschung oder auch im Stolz wie weit es „unsere“ Jungs doch geschafft haben. helena rössle, 20 jahre


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Autor: HELENA RÖSSLE | 08.06.2010

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