DER LITERARISCHE SONNTAG
Fortsetzungsgeschichte: Leider nur ein Traum
Vier Mädels, alle freie Mitarbeiterinnen der Jugendseite, haben sich literarisch zusammen getan. Sie schreiben an einer Fortsetzungsgeschichte, deren Teile es immer sonntags hier zu lesen gibt. Es schreiben: Jasmin Braun (15), Maike Woydt (18), Tanja (17) und Julia Schuster (17).
Davon, dass Joachim einen Plan gegen sie schmieden würde, wusste Tamara noch nichts. Sie saß in ihrem Rollstuhl daheim beim Essen. Ihre Mutter hatte mal wieder Pfannkuchen mit Nutella gemacht, weil Tamara die so gerne aß. Aber heute bekam sie nichts runter. Heute war so ein blöder Regen-Wetter-Rumsitz-Tag, an dem sich kein normaler Mensch auf die Straße wagte. So dass Tamara auch niemanden beobachten konnte. Keiner ging den Weg an ihrem Fenster entlang. Nicht mal eine einzige Gestalt verhüllt in einen Regenmantel.
Nachdem ihre Mutter sie genötigt hatte, einen Pfannkuchen zu essen, fuhr Tamara mit ihrem Rollstuhl in ihr Zimmer. Sie schloss die Tür hinter sich, legte sich aufs Bett, verschloss die Arme hinter ihrem Kopf und schloss die Augen.
Es dauerte nicht lange und sie hatte sich auf eine schöne Blumenwiese geträumt. Dort blühten dunkelblaue Kornblumen, roter Klatschmohn und weiße Gänseblümchen. Alle wunderschön und farbenprächtig. Tamara trug anders als in der Realität ein dunkelblau-weiß getupftes Kleid, das sanft im Wind flatterte.Vor allem wenn sie einen Fuß vor den anderen setzte. Es dauerte nicht allzu lange bis Paul auftauchte, in den sie seit dem Vorfall im Museum unsterblich verliebt war. Er hatte ein so schönes Lachen. Das er auch jetzt zeigte, als er aus dem Wald trat, von dem die Blumenwiese umgeben war. Vorsichtig, ja fast schüchtern, ging er auf Tamara zu und lächelte ein strahlendes Lächeln. Tamara war so überglücklich, als sie ihn sah. Sofort lief sie ihm einige Schritte entgegen. Er öffnete seine Arme und fing sie auf. Gemeinsam drehten sie sich einige Male um die eigene Achse.
Paul mit den Füßen auf dem Boden und Tamara sicher und fest in seinem Arm. Es fühlte sich so toll an, wie er sie fest hielt und sich mit ihr drehte.
Plötzlich klopfte es. Aber auf der Lichtung war keiner. Wer also sollte geklopft haben.
Unsanft schreckte Tamara aus ihrem Traum hoch. Es war ihre Mutter, die an die Zimmertür geklopft hatte.
Sie trat ein und lächelte Tamara an. „Du, der Postbote war eben da. Er hat ein Päckchen für dich abgegeben. Das ist bestimmt das Buch, das du dir vor einigen Tagen bestellt hast.“
Sie gab Tamara das Paket und verließ wieder das Zimmer. Nachdem Tamara den Karton geöffnet hatte, bestätigte sich der Verdacht ihrer Mutter. Das Buch, das sie unbedingt lesen wollte.
Aber daran hatte sie gerade gar kein Interesse mehr. Viel mehr interessierte sie ihr Traum, der viel zu wundervoll gewesen war, als dass er je wahr werden könnte.
Trotzdem beschloss sie, dass eine Fortsetzung dieses Traums nicht verkehrt sein könnte und so schloss sie die Augen. Kurz bevor sie eingeschlafen war, dachte sie: „Wie es Paul wohl geht? Schließlich war der Vorfall im Museum schon eine Woche her und seitdem hatte sie weder von ihm noch von Mathew oder Linda gehört.
Nachdem ihre Mutter sie genötigt hatte, einen Pfannkuchen zu essen, fuhr Tamara mit ihrem Rollstuhl in ihr Zimmer. Sie schloss die Tür hinter sich, legte sich aufs Bett, verschloss die Arme hinter ihrem Kopf und schloss die Augen.
Es dauerte nicht lange und sie hatte sich auf eine schöne Blumenwiese geträumt. Dort blühten dunkelblaue Kornblumen, roter Klatschmohn und weiße Gänseblümchen. Alle wunderschön und farbenprächtig. Tamara trug anders als in der Realität ein dunkelblau-weiß getupftes Kleid, das sanft im Wind flatterte.Vor allem wenn sie einen Fuß vor den anderen setzte. Es dauerte nicht allzu lange bis Paul auftauchte, in den sie seit dem Vorfall im Museum unsterblich verliebt war. Er hatte ein so schönes Lachen. Das er auch jetzt zeigte, als er aus dem Wald trat, von dem die Blumenwiese umgeben war. Vorsichtig, ja fast schüchtern, ging er auf Tamara zu und lächelte ein strahlendes Lächeln. Tamara war so überglücklich, als sie ihn sah. Sofort lief sie ihm einige Schritte entgegen. Er öffnete seine Arme und fing sie auf. Gemeinsam drehten sie sich einige Male um die eigene Achse.
Paul mit den Füßen auf dem Boden und Tamara sicher und fest in seinem Arm. Es fühlte sich so toll an, wie er sie fest hielt und sich mit ihr drehte.
Plötzlich klopfte es. Aber auf der Lichtung war keiner. Wer also sollte geklopft haben.
Unsanft schreckte Tamara aus ihrem Traum hoch. Es war ihre Mutter, die an die Zimmertür geklopft hatte.
Sie trat ein und lächelte Tamara an. „Du, der Postbote war eben da. Er hat ein Päckchen für dich abgegeben. Das ist bestimmt das Buch, das du dir vor einigen Tagen bestellt hast.“
Sie gab Tamara das Paket und verließ wieder das Zimmer. Nachdem Tamara den Karton geöffnet hatte, bestätigte sich der Verdacht ihrer Mutter. Das Buch, das sie unbedingt lesen wollte.
Aber daran hatte sie gerade gar kein Interesse mehr. Viel mehr interessierte sie ihr Traum, der viel zu wundervoll gewesen war, als dass er je wahr werden könnte.
Trotzdem beschloss sie, dass eine Fortsetzung dieses Traums nicht verkehrt sein könnte und so schloss sie die Augen. Kurz bevor sie eingeschlafen war, dachte sie: „Wie es Paul wohl geht? Schließlich war der Vorfall im Museum schon eine Woche her und seitdem hatte sie weder von ihm noch von Mathew oder Linda gehört.
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Autor: MAIKE WOYDT (18) | 29.08.2010
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Acht9-Autorin Maike Woydt, 18 Jahre
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