: Reutlingen profitiert von Korrektur der Polizeireform
OB Barbara Bosch und die Grünen-Abgeordneten begrüßen den Kompromiss, von dem Reutlingen profitiert.
Von
uk
Reutlingen
Schwäbisches Tagblatt
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Als Erfolg für den Standort bezeichnete die Reutlinger Oberbürgermeisterin Barbara Bosch am Mittwoch den Kompromiss der baden-württembergischen Regierungskoalition zur Korrektur der Polizeireform: „Ich begrüße es im Interesse unserer Stadt und der gesamten Region, dass das Polizeipräsidium Reutlingen von der Umstrukturierung profitiert und sein Zuständigkeitsgebiet erweitert.“
Neben der Entscheidung, die Anzahl der Polizeipräsidien in Baden-Württemberg von 12 auf 13 zu erhöhen, fiel auch der Entschluss, den Zollernalbkreis dem Reutlinger Präsidium zuzuordnen und die Zuordnung Esslingens zu Reutlingen beizubehalten. Dieser Kompromiss wird auch von den beiden grünen Landtagsabgeordneten Daniel Lede Abal (Tübingen) und Thomas Poreski (Reutlingen) begrüßt.
Dies sei „die optimale Lösung für die Region“, erklärte Poreski. Durch den Erhalt von Esslingen würden keine Strukturen zerschlagen, auch der Zuschlag des Zollernalbkreises sei sinnvoll. Der Neubau des Polizeipräsidiums in Reutlingen reiche dafür vollkommen aus.
Auch sein Tübinger Kollege Lede Abal zeigte sich zufrieden, dass die Vorschläge, die eine Zerschlagung des Polizeipräsidiums Reutlingen bedeutet hätten, damit vom Tisch seien und „die internen Abläufe nicht wieder in Frage gestellt werden.“