Bienendreck muss man hinnehmen

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Dreck von Bienen müssen Grundstückseigentümer hinnehmen. Denn durch den sogenannten Bienenreinigungsflug werde ein Grundstück nur unwesentlich beeinträchtigt. Das entschied das Landgericht Dessau-Roßlau (Az.: 1 S 22/12).

In dem verhandelten Fall hatten sich Grundstückseigentümer über den jährlichen Reinigungsflug der Bienen eines Imkers beklagt. Die Bienen ihres Nachbarn verunreinigten dabei das Vordach der Haustür und das Dach des Pools. Die Kläger verlangten daher Schadenersatz. Das Landgericht winkte allerdings ab. Die Beeinträchtigung sei so gering, dass sie geduldet werden müsse, befanden die Richter. Die Tierhalterhaftung greife hier nicht. Das Argument, der Beklagte hätte die Bienenstöcke kurz vor dem Reinigungsflug an einen anderen Ort bringen können, überzeugte das Gericht nicht - für den Reinigungsflug gebe es keine feste Zeit.

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