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Auf dem Weg zur Traumküche: Tipps und Ratschläge rund um die Planung

Die eigene Traumküche zu planen ist arbeitsintensiv.

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Schließlich soll sie dem ganzen Haushalt auf lange Sicht gefallen und praktisch sein. Wer eine Küche entwirft, kann über die gewünschte Form, Materialien und Ausstattung fast völlig frei entscheiden.Wichtig ist nur, dass sich die Gestaltung an den Nutzern orientiert. Auch wie man plant, kann man selbst entscheiden. Manche übernehmen das gern selbst, während andere sich von erfahrenen Beratern im Küchenstudio unterstützen lassen.

Wie man die Küche am besten plant

Bevor man mit der Planung beginnt, sollte man das Budget festlegen. Ein Preislimit erleichtert bei der Fülle an Herstellern, Geräten und Materialien die Entscheidung, welche Küchenausstattung man wählen soll. Ebenfalls bedenken sollte man den benötigten Stauraum. Am besten rechnet man großzügig, denn dann kann man zukünftige Anschaffungen problemlos unterbringen. Es kann nicht schaden, sich im Vorfeld von Katalogen, Küchenstudios oder dem Internet inspirieren zu lassen.

Hat man eine ungefähre Vorstellung von der Küche, kann man mit der Planung beginnen. Um sich über die grobe Raumaufteilung klar zu werden, ist es empfehlenswert, zuerst eine Skizze auf Papier anzufertigen. Ein Maßstab von 1:10 bietet genügend Platz für Details. Vorteilhaft daran ist, dass man Ideen schnell umsetzen und wieder verwerfen kann. Zudem braucht man lediglich einen Stift, Papier sowie ein Maßband. Selbstgebastelte Küchenelemente aus Karton, welche die ganze Familie auf der fertigen Küchenskizze hin und her schieben kann, helfen dabei, den optimalen Platz für die verschiedenen Einrichtungsgegenstände zu finden. Ob eine bestimmte Stellform für die Größe des Raums geeignet ist, kann man anhand der Zeichnung ebenfalls überprüfen.

Bei der Gestaltung ist auch ein Planungstool im Internet nützlich. Ein sogenannter 3D-Planer bietet eine Rundumsicht der Küche und ermöglicht es, die Optik verschiedener Materialien zu vergleichen. Alternativ nimmt man die Planung in Kooperation mit einem sachverständigen Mitarbeiter in einem Küchenstudio vor. Bei einem Termin im KüchenQuelle-Studio in Stuttgart zum Beispiel kalkulieren die Berater den Gesamtpreis und nehmen unverbindlich eine komplette Ausarbeitung vor. Außerdem kann man Materialien direkt begutachten und beispielsweise die Haptik von Griffen ausprobieren.

Essentiell für die Planung einer Küche ist in jedem Fall, dass man akkurat vorgeht. Wo sich Wasser- und Stromanschlüsse, Steckdosen, Fenster, Türen oder Dachschrägen befinden, muss man exakt ausmessen. Andernfalls kann es bei der Montage zu Problemen und damit zu einem gesteigerten Kostenaufwand kommen.

Materialien

Welche Materialien man verwendet, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Wer es warm und gemütlich mag, entscheidet sich vielleicht für Holz oder Holzoptik, elegant wirken zum Beispiel eher Glas oder Edelstahl. Verschiedene Frontmaterialien bieten jeweils unterschiedliche Vorteile:

Holz
+ natürliches Material
+ warme Optik
+Man hat die Wahl zwischen Echtholz-, Massivholzfronten

Edelstahl
+ oft verwendet in Profiküchen
+ schlichte elegante Wirkung
+ pflegeleicht
+ robust
- nicht kratzfest
- Fingerabdrücke sichtbar

Glas
+ Strahlende, brillante Optik
+ kratzfest
+ hitzebeständig
- stoßempfindlich
- Kantenbruch möglich

Lack
+ matt oder glänzend erhältlich
+ edle Optik
+ kratzfest und strapazierfähig
- höhere Anschaffungskosten

Acryl
+ zahlreiche mögliche Designs und Dekore
+ leicht zu säubern
+ kratzfest, wenn entsprechend versiegelt
- zieht Schmutz durch elektrostatische Aufladung an
- weich, stoßempfindlich

Kunststoff
+ Folienfronten preisgünstig sowie in vielen Farben und Mustern erhältlich
+ Fronten aus Melaminharz sind robust und pflegeleicht
+ Schichtstofffronten sind besonders hart und widerstandsfähig
- Folienfronten lösen sich mit der Zeit vom Trägermaterial
- nicht kratzfest oder hitzebeständig

Die individuelle Ausstattung festlegen

Entsprechend der eigenen Kochgewohnheiten sollte man sich vorab überlegen, welche elektronischen Geräte ein Muss sind und welche Funktionen diese besitzen müssen. Einen Backofen bekommt man beispielsweise mit Zusatzfunktionen wie einer Mikrowellenbeheizung. Es gibt zudem verschiedene Arten von Kochfeldern, die jeweils Vor- und Nachteile aufweisen. Neben pflegeleichten Cerankochfeldern sind inzwischen Induktionskochfelder im Trend. Diese erhitzen nicht die Platte, sondern nur die Töpfe, welche darauf stehen. Sie sparen Energie und vermindern das Unfallrisiko. Außerdem gibt es Domino-Kochfelder, in die man zusätzlich spezielle Ausstattung wie zum Beispiel eine Teppanyaki-Platte oder eine Fritteuse integrieren kann. Weitere wichtige Ausstattungsgegenstände sind unter anderem:

- Kühlschrank
- Dunstabzugs- oder Downdraft-Haube
- Geschirrspüler
- Mikrowelle
- Küchen- und Kaffeemaschine
- Wasserkocher

Bei der Planung sollte man unbedingt alle Geräte berücksichtigen, die man sofort oder in Zukunft anschaffen möchte, damit genügend Steckdosen vorhanden sind. Natürlich kann man nach Belieben Zusatzgeräte einbauen, die den individuellen Wohnkomfort steigern:

- Wärmeschublade
- Integrierter Weinkühlschrank
- Kaffeevollautomat
- Soundsystem

Die passende Stellform wählen

Die Stellform der Küche ist von der Größe des Raumes abhängig. Aber auch Kochgewohnheiten spielen eine Rolle. Singlehaushalte, in denen selten zuhause gekocht und gegessen wird, brauchen zum Beispiel weniger Arbeitsfläche. In kleinen Räumen eignen sich ein- oder zweizeilige Küchen. Mit diesen Stellformen wirkt der Raum nicht überfüllt. In mittleren oder großen Zimmern kann man über Küchen in L-, U- oder G-Form nachdenken. Eine Kücheninsel dient als Verbindung zwischen Wohn- und Essbereich, bietet Stauraum oder kann beim Frühstück als Theke genutzt werden.

Farbgestaltung der Traumküche

Da die Küche hoffentlich lange Jahre in Gebrauch sein wird, sollte man gründlich über die Farbgestaltung nachdenken. In kleinen Räumen bieten sich helle Farben wie Weiß oder Creme an. Sie lassen das Zimmer optisch größer erscheinen und man kann sie perfekt mit bunten, fröhlichen Farbakzenten ausstatten. Dieses Jahr sind sogenannte „dusty colors“ im Trend. Dazu zählen Grau-, Braun- und Schwarztöne. Diese strahlen nicht nur Eleganz aus, sondern sind auch zeitlos. Für besonderen Charme sorgen moderne Materialien wie Stein oder Metall. Mit einer hellen Holz-Küche im Landhausstil kann man ebenfalls nichts falsch machen.

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