Mit Wut im Bauch zum Pokalspiel nach Horkheim
Wenn die Söflinger Drittliga-Handballer heute Abend (19.30 Uhr) beim Liga-Kontrahenten TSB Horkheim antreten, geht es für die TSG nicht so sehr um den Einzug ins Final Four des HVW-Pokals. Dem Erreichen der Runde der letzten Vier misst TSG-Macher Uli Gebhard "überschaubare Wichtigkeit" bei. Viel mehr ärgert ihn eine Szene, die sich erst vor zehn Tagen nach der Liga-Partie in Horkheim (36:36) abgespielt hat. TSB-Coach Volker Blumenschein sagte beim Trainergespräch nach dem Spiel, dass sein Gegenüber Gabor Czako mit Söflingen "sowieso schon abgestiegen" ist. Für Gebhard eine Unverschämtheit: "Der Stachel sitzt tief."
Der TSG-Manager hofft, dass das auch bei seiner Mannschaft der Fall ist und sie der "hochpolierten Fassade der Horkheimer die nächste Schramme hinzufügt". In der Tat ist der Tabellenzweite der Liga momentan alles andere als souverän. Nach der überraschenden 31:36-Niederlage gegen Neuhausen/Filder und dem Punktverlust gegen Söflingen setzte es am Wochenende eine 26:29-Niederlage in Hochdorf. Der TSB ist zwar weiterhin Zweiter, bei acht Punkten Rückstand auf Tabellen-Primus Leutershausen geht der Blick aber mittlerweile eher nach hinten denn Richtung Meisterschaft.
Für Gebhard ist neben der Revanche für die Aussage Blumenscheins wichtig, neuen Mut für die schwere Mission "Klassenerhalt" zu sammeln: "Wir werden bis zur letzten Sekunde kämpfen." Da soll bitte keiner behaupten, die Söflinger wären schon abgestiegen.
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Autor: EB | 07.02.2012
Ärgert sich über Horkheims Trainer: TSG-Manager Uli Gebhard.
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