Grabmal auswählen
Die Wahl des Grabmals wird durch die Gestaltungsvorschriften der Friedhöfe eingeschränkt. Neben klassischen Formen bleibt aber meist Spielraum für individuelle Wünsche – vom Material über die Farbgebung bis zur Symbolik.
Ein Grabstein symbolisiert die letzte Ruhestätte eines Menschen, für die Hinterbliebenen ist er häufig ein wichtiger Ort des Gedenkens und Erinnerns. „Die Steine sind Ausdruck der Persönlichkeit des Verstorbenen“, sagt der Innungsmeister der Steinmetze in Ulm, August Weber. Deshalb sei es wichtig, sich für die Gestaltung Zeit zu nehmen. „Die Gespräche mit den Angehörigen dauern mehrere Stunden. Wir versuchen in dieser Zeit möglichst viel über den Verstorbenen zu erfahren, damit sein Stein zu ihm passt.“ Weber verwendet hierzu einen Fragebogen, den er in Zusammenarbeit mit Trauerbegleitern und Hospizmitarbeitern erarbeitet hat. Er bietet Hinterbliebenen auch die Möglichkeit, selber am Grabmal mitzuarbeiten.
Industriell gefertigte Steine lehnt Weber nicht nur aus handwerklichen Gründen ab: „Die Grabmalindustrie versucht immer wieder Trends zu setzen und fertigt Kollektionen an. Das hat mit Individualität nichts mehr zu tun.“ Außerdem würden für die Massenproduktion häufig Steine verwendet, die von Kindern bearbeitet wurden. Die Innung arbeitet deshalb eng mit der Caritas zusammen, um für die Herkunft der Steine zu garantieren. Alternativ kann man sich an dem XertifiX-Siegel orientieren. Damit kennzeichnet der MISEREOR-nahe Verein XertifiX Steine, die garantiert ohne Kinder- und Sklavenarbeit hergestellt wurden.
Granit sei nach wie vor ein beliebtes weil robustes und pflegeleichtes Material, sagt August Weber. „Immer häufiger wird aber auch heimischer Sandstein verlangt, obwohl der etwas schwieriger zu reinigen ist.“ Für Grabmale aus Holz werden Hölzer wie Eiche, Afzelia oder Doussienholz verwendet.
Ein steinernes Grabmal kostet in der Regel zwischen 2500 und 4500 Euro. Für die Gestaltung braucht ein Steinmetz ungefähr vier bis sechs Wochen. „Viele stellen aber erst nach dem Trauerjahr einen Stein auf.“
Das endgültige Grabmal ist in Deutschland meist durch die Friedhofsverwaltung genehmigungspflichtig. Es muss den Gestaltungsvorschriften in den Friedhofssatzungen entsprechen, damit die Einheitlichkeit des Friedhofs gewahrt bleibt. Diese Vorschriften regeln Höchst- und Mindestmaße, Schriften und Symbole sowie das Material des Grabmals. Sie betreffen oft auch tiefschwarze, gleißendweiße Materialien sowie glänzende Schliffe oder Findlinge. Wird ein Steinmetz beauftragt, kümmert sich dieser meist um die Genehmigung, die zwischen 20 und 150 Euro kostet. Auch die Lage des Grabmals ist in der Friedhofssatzung festgelegt. Häufig ist diese mittig am Kopfende vorgesehen.
Die Auswahl an Grabmalen ist groß. Es gibt Grabmale aus Stein, aus Holz und aus Gusseisen. Neben klassischen Varianten, etwa dem breitformatigen Grabstein, der Stele oder dem Grabkreuz, werden heute von Grabmalhändlern auch individuelle, künstlerisch angefertigte Grabmale angeboten.
Industriell gefertigte Steine lehnt Weber nicht nur aus handwerklichen Gründen ab: „Die Grabmalindustrie versucht immer wieder Trends zu setzen und fertigt Kollektionen an. Das hat mit Individualität nichts mehr zu tun.“ Außerdem würden für die Massenproduktion häufig Steine verwendet, die von Kindern bearbeitet wurden. Die Innung arbeitet deshalb eng mit der Caritas zusammen, um für die Herkunft der Steine zu garantieren. Alternativ kann man sich an dem XertifiX-Siegel orientieren. Damit kennzeichnet der MISEREOR-nahe Verein XertifiX Steine, die garantiert ohne Kinder- und Sklavenarbeit hergestellt wurden.
Granit sei nach wie vor ein beliebtes weil robustes und pflegeleichtes Material, sagt August Weber. „Immer häufiger wird aber auch heimischer Sandstein verlangt, obwohl der etwas schwieriger zu reinigen ist.“ Für Grabmale aus Holz werden Hölzer wie Eiche, Afzelia oder Doussienholz verwendet.
Ein steinernes Grabmal kostet in der Regel zwischen 2500 und 4500 Euro. Für die Gestaltung braucht ein Steinmetz ungefähr vier bis sechs Wochen. „Viele stellen aber erst nach dem Trauerjahr einen Stein auf.“
Das endgültige Grabmal ist in Deutschland meist durch die Friedhofsverwaltung genehmigungspflichtig. Es muss den Gestaltungsvorschriften in den Friedhofssatzungen entsprechen, damit die Einheitlichkeit des Friedhofs gewahrt bleibt. Diese Vorschriften regeln Höchst- und Mindestmaße, Schriften und Symbole sowie das Material des Grabmals. Sie betreffen oft auch tiefschwarze, gleißendweiße Materialien sowie glänzende Schliffe oder Findlinge. Wird ein Steinmetz beauftragt, kümmert sich dieser meist um die Genehmigung, die zwischen 20 und 150 Euro kostet. Auch die Lage des Grabmals ist in der Friedhofssatzung festgelegt. Häufig ist diese mittig am Kopfende vorgesehen.
Die Auswahl an Grabmalen ist groß. Es gibt Grabmale aus Stein, aus Holz und aus Gusseisen. Neben klassischen Varianten, etwa dem breitformatigen Grabstein, der Stele oder dem Grabkreuz, werden heute von Grabmalhändlern auch individuelle, künstlerisch angefertigte Grabmale angeboten.
Weitere Informationen zum Thema:
www.derkleinegarten.de : Bietet Beispiele für Grabmale
10 Schritte zum XertifiX-Siegel :Wie Steinbrüche das XertifiX-Siegel erhalten
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21.01.2010
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