Viele Pisten und Loipen auf der Alb haben geöffnet

Laichingen/Westerheim.  Rund um Laichingen und um Westerheim sind die Loipen gespurt, die Lifte laufen: Mit dem ersten dicken Schneefall ist die Saison auf der Alb angelaufen.

Ob Laichingen, Westerheim, Zainingen, Donnstetten oder Bremelau bei Münsingen: Die Ski-Saison auf der Schwäbischen Alb ist eröffnet. In der Umgebung einiger Lifte sind auch schon Loipen gespurt. "Wir haben eine Neuschneedecke von 30 Zentimetern. Die Pistenbedingungen sind super", meldete gestern der Skilift Donnstetten bei Römerstein. Die meisten beginnen den Betrieb gegen 13 Uhr an Wochentagen und gegen 9 oder 10 Uhr an Wochenenden - die Lifte sind bis 22 Uhr in Betrieb. Das erste Betriebswochenende "war ein sanfter Beginn", sagte gestern Kurt Pöhler, Geschäftsführer des Skilifts Laichingen.

"In diesem Jahr kam der Schnee für alle Beteiligten eher etwas überraschend", ergänzt Pöhler. Doch für den Skilift-Betreiber ist dies kein Problem: "Die Vorbereitungen sind Standard: Die Tüv-Untersuchungen absolvieren, die Bügel anbringen, die Genehmigungen vom Landratsamt einholen, die Küche bestücken." Deshalb sei für die ersten Schwünge und Touren alles bereit gewesen. So hieß es gestern auch in Laichingen: Skilift und Schlittenlift in Betrieb. "Wir haben im Auftrag der Kommune auch die beiden Loipen gespurt. Allein bei uns sind dies insgesamt 17 schöne Kilometer." Eine Auswahl an Internetauftritten der Betreiber: www.skilift-laichingen.de, www.salzwinkel.de, www.skilift-halde.de, www.skilift-donnstetten.de; einen Überblick geben www.schwaebische-alb.de oder www.alblifte.de

Ob Münsingen, Westerstetten, Römerstein, Merklingen, Laichingen oder Heroldstatt: Auch die Kommunen rühren die Werbetrommel. Unter dem Link Tourismus ihrer Web-Auftritte sind eine Fülle von Skiliften und kilometerweise Loipen verzeichnet und mit Karten versehen.

"Ich hoffe, dass die Pistenbedingungen auch so bleiben", hofft Walter Karas von der Stadtverwaltung Laichingen. "50 Lifttage hatten wir im letzten Winter", ergänzt Pöhler vom Laichinger Skilift. Eine durchwachsene Saison, die erst nach Weihnachten an Fahrt gewann. 30 Lifttage brauche ein Betreiber mindestens, damit etwas für die Rücklagen übrig bleibt.

Die nächste Zeit wird er wohl kräftig Betriebstage sammeln: Winterlich mit Dauerfrost und gelegentlichem Schneefall verspricht der Deutsche Wetterdienst schließlich für die nächsten Tage.


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Autor: MICHAEL JANJANIN | 30.11.2010

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