Tischtennis-Oberliga: Schlecht trainiert, Puls auf 160

Diese Niederlage tut den Gnadentalern weh. Denn Gegner Donzdorf rückt damit ins Mittelfeld der Tabelle, der TTC allerdings bleibt nach dem 6:9 als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz.

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  • Daniel Horlacher (im Hintergrund) kämpft gegen den ehemaligen Bundesligaspieler Markus Teichert, verliert aber ebenso wie Peng Gao in drei Sätzen. 1/3
    Daniel Horlacher (im Hintergrund) kämpft gegen den ehemaligen Bundesligaspieler Markus Teichert, verliert aber ebenso wie Peng Gao in drei Sätzen. Foto: 
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    Verbandsliga: TTC Gnadental - TG Donzdorf 6:9Pascal Köhler Foto: 
  • Verbandsliga: TTC Gnadental - TG Donzdorf 6:9Lukas Petermann (vorne) und Daniel Horlacher 3/3
    Verbandsliga: TTC Gnadental - TG Donzdorf 6:9Lukas Petermann (vorne) und Daniel Horlacher Foto: 
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Zu Beginn sieht es gut für den TTC aus: Nach den Doppeln führt Gnadental wie erhofft mit 2:1, Peng Gao macht gegen den laut fluchenden Attila Turbok den dritten Punkt.

Dass Daniel Horlacher gegen Markus Teichert wenig Chancen haben wird, ist allen bewusst. Teichert ist ein Ex-Bundesligaspieler. Bei der Deutschen Meisterschaft 2010 unterlag er Superstar Timo Boll mit 3:4 Sätzen. Schon beim Einspielen ist das Tempo extrem hoch. Gnadentals Mannschaftsführer Klaus Mack flachst: "Der hat doch jetzt schon Puls 180." Gemeint ist Daniel Horlacher, der das hört, sich umdreht und grinsend meint: "Nein, erst bei 160." Im ersten Satz zeigt er dann sehr großen Kampfgeist. Teichert ärgert sich einige Male, gewinnt knapp 11:9. In den Folgesätzen allerdings kann Horlacher sein hohes Niveau nicht halten.

Pascal Köhler hat es darauf mit dem Abwehrspezialisten Rainer Theiß zu tun. Köhler ist ob seiner durchwachsenen Ergebnisse der vergangenen Wochen genervt. "Da habe ich gut trainiert und schlecht gespielt. Also habe ich jetzt mal schlecht trainiert." Das stimmt so zwar nicht, aber der Spruch mag der Psyche helfen. Großartig ist Köhlers Leistung nicht. Nach einer Zwei-Satz-Führung kommt er mit den langen Noppen des Gegners immer weniger zurecht, würgt sich zum Sieg im Entscheidungssatz.

Das gelingt auch Klaus Mack, der gegen den jungen Stefan Schröter nach 0:2-Satzrückstand noch gewinnt. Gnadental führt 5:3, doch das sollte nicht reichen. Gaos Niederlage gegen Teichert ist eingeplant, auch Horlachers Niederlage gegen Turbok fällt in die Kategorie "kann passieren".

Doch im mittleren und hinteren Paarkreuz holt nur noch Oldie Ferenc Majer einen Punkt. Gnadentals Nachwuchshoffnung Nick Westendorf kann nicht helfen, da er zeitgleich beim deutschen Top48-Bundesranglistenturnier der U18 im Einsatz ist und dort Rang 27 belegt.

So steht am Ende die 6:9-Niederlage, Gnadental bleibt mit bislang einem Sieg aus sechs Spielen in Abstiegsgefahr, belegt Rang neun der zehn Teams umfassenden Oberliga.

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