Süddeutsche Meisterschaften: TSG-Staffel läuft zu Gold

Überraschender Meistertitel für die U16 der TSG Hall: Belschner, Rapp und Simon laufen über 3x800 Meter zu Gold. Die U23-Staffel verpasst den Titel knapp. Die Beste der WGL ist Manuela Herr als Achte.

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  • Freuen sich im Ziel: Die TSG-Läuferinnen (von links) Leonie Rapp, Julia Belschner und Alexa-Lara Simon halten ausnahmsweise gemeinsam den Staffelstab. 1/2
    Freuen sich im Ziel: Die TSG-Läuferinnen (von links) Leonie Rapp, Julia Belschner und Alexa-Lara Simon halten ausnahmsweise gemeinsam den Staffelstab. Foto: 
  • Im Einzelrennen über 800 Meter läuft Robin Föll vor Christian Döring ins Ziel. In der Startgemeinschaft mit Gomaringen holen die TSG-Athleten Silber. 2/2
    Im Einzelrennen über 800 Meter läuft Robin Föll vor Christian Döring ins Ziel. In der Startgemeinschaft mit Gomaringen holen die TSG-Athleten Silber. Foto: 
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Für eine Überraschung sorgten die U18-Mädchen der TSG Hall. In der 3x800-Meter-Staffel siegten Julia Belschner, Leonie Rapp und Alexa-Lara Simon in persönlicher Bestzeit von 7.11,74 Minuten und gewannen den Titel.

Alexa-Lara Simon verbessert ihre Bestzeit von den Deutschen Meisterschaften in Ulm

Startläuferin Julia Belschner übernahm nach dem Startschuss resolut die Führung und legte ein flottes Tempo vor. Nach 2.26 Minuten übergab sie an Leonie Rapp, die den Vorsprung weiter ausbaute und den Staffelstab nach 2.24 Minuten an Alexa-Lara Simon weiterreichte. Diese vergrößerte den Vorsprung vor dem SSC Hanau-Rodenbach, sodass die TSG-Staffel 100 Meter vor dem Ziel wie der sichere Sieger aussah. Die Hanauer Schlussläuferin, die am Vortag schon den Titel im 2000-Meter-Lauf der Schülerinnen gewonnen hatte, setzte aber zu einem fulminanten Endspurt an. Die Hallerin konterte den Angriff jedoch und lief mit einer halben Sekunde Vorsprung als Schnellste des Haller Trios ins Ziel. Die Endzeit von 7.11,74 Minuten bedeutete eine nochmalige Verbesserung ihrer Bestzeit von den Deutschen Meisterschaften in Ulm.

Bei den Junioren U 23 war die 4x 400-Meter-Staffel der Startgemeinschaft Gomaringen-Schwäbisch Hall im Einsatz. Der Gomaringer Startläufer Hannes Bäuerle übergab in Führung liegend an den TSGler Christian Döring, der mit fliegenden 49,1 Sekunden sein bestes Saisonrennen ablieferte und weiterhin die Spitze hielt. Sein Vereinskamerad Robin Föll lief als Dritter ein solides Rennen, wurde jedoch vom Läufer der LG Region Karlsruhe eingeholt. Schlussläufer Stefan Hettich aus Gomaringen überholte den Karlsruher Schlussläufer, wurde aber kurz vor dem Zielstrich nach dem starken Finish des Karlsruhers Körner wieder überspurtet, sodass die Staffel der Startgemeinschaft mit 3.18,19 zu 3.18,04 Minuten um eine Winzigkeit geschlagen als Zweite ins Ziel kam.

Die Einzelstarter Robin Föll und Christian Döring wurden in der Klasse U 23 über 800 Meter Fünfter (1.56,38 Minuten) beziehungsweise Sechster (1.57,12 Minuten).

Zwei Athleten fehlen

Von der WGL Schwäbisch Hall fehlten verletzungsbedingt die Spitzenathleten und Gold-Hoffnungen Simon Lange und Torben Laidig. Beide haben die Saison bereits beendet.

Der Diskus-Wettkampf für Jonas Pyrags (M14) verlief unglücklich. Nach einem Sicherheitswurf im ersten Versuch mit guten 34,65 Metern lag er noch voll im Plan. Kurz vor seinem zweiten Versuch begann es zu regnen. Trotz eines guten Wurfs auf 35,31 Meter fehlten ihm 20 Zentimeter für den Endkampf der besten Acht. Auch die W14-Athletin Manuela Herr konnte nicht ihr ganzes Können zeigen, da sie ebenfalls als Neunte mit 25,35 Metern den Endkampf verpasste. Obwohl sie den Trainingsschwerpunkt in den vergangenen Wochen beim Stabhochsprung hatte, zeigte sie bei ihren drei Würfen eine ansprechende Technik. Immerhin schaffte sie dann als Stabhochspringerin mit 2,60 Metern die Einstellung ihrer persönlichen Bestleistung und wurde Achte.

Die 800-Meter-Läuferin Sharleen Wilson (W14) konnte sich aufgrund ihrer guten Vorleistung von 2.26,54 Minuten als Elftbeste der 23 gemeldeten Läuferinnen durchaus eine gute Platzierung ausrechnen. Eine kurzfristige Änderung der Laufeinteilung - statt drei Läufen mit überschaubaren Teilnehmerfeldern wurden zwei Läufe mit zwölf Athletinnen gestartet - brachte sie als Letzte in den schnelleren Lauf. Durch eine unglückliche Renntaktik verlor sie nach 300 Metern den Anschluss, sodass sie unter Wert mit 2.34,62 Metern in der Endabrechnung nur auf Platz 18 landete.

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